Typische Heuschnupfen-Symptome: Wie äußert sich eine Pollenallergie?

Das Frühjahr und der Sommer sind für viele Menschen die schönsten Monate im Jahr. Bei Pollenallergikern sieht das oft anders aus, denn für sie beginnen zu diesen Jahreszeiten die Strapazen: Von tränenden Augen bis hin zu Asthma äußert sich die allergische Reaktion auf Pollen unterschiedlich intensiv. Wir klären euch über die häufigsten Symptome von Heuschnupfen auf.
Pollenallergie Hauptblütezeit
Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Immer mehr Menschen klagen sich zur Hauptblütezeit über Heuschnupfen-Symptome. Dabei werden Leiden wie Fließschnupfen durch Pflanzenpollen in der Luft hervorgerufen, auf welche die Schleimhäute und das Immunsystem reagieren.

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Ständiges Niesen und geschwollene Augenlider sind für die meisten Pollenallergiker keine Besonderheit. Fast 15 Prozent der deutschen Bevölkerung leiden mittlerweile an Heuschnupfen. Die Tendenz ist steigend, denn die Pollenkonzentration in der Luft wird immer höher.

Wie äußert sich Heuschnupfen und was sind die Auswirkungen einer Pollenallergie auf den Körper?

Grundsätzlich sind die Symptome, die betroffene Pollenallergiker beschreiben, sehr vielseitig. Darunter fallen eine gerötete, verstopfte oder rinnende Nase, jedoch auch brennende, juckende und tränende Augen. Diese können unter Umständen an Lichtempfindlichkeit leiden. Auch ein ausstrahlendes Brennen oder ein lästiger Juckreiz im Gaumen- und Rachenbereich sind keine unüblichen Strapazen für Allergiker.

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Die Atemwege können ebenfalls von allergischen Reaktionen durch einen Heuschnupfen betroffen sein. Hier äußern sich Beschwerden vor allem in Form von Husten, Atemnot oder krankhaften Atemgeräuschen. Für Pollenallergiker besteht außerdem ein erhöhtes Risiko, an allergischem Asthma zu erkranken.

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Neben Atemwegs-Beschwerden können ebenso Niesattacken bis hin zu Entzündungen der Hals-Nasen-Ohrenbereiche vorkommen. Als Konsequenz fühlen sich Menschen, die an einer Pollenallergie leiden, oft abgeschlagen, müde und beobachten teilweise eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit. In selteneren Fällen können auch Gliederschmerzen hinzukommen, die Allergie-Geplagte ähnlich wie bei einer Erkältung fühlen lassen.

Darüber hinaus besteht für Pollenallergiker ein erhöhtes Infektionsrisiko, da durch die geschwollenen Schleimhäute die Belüftung und der Abfluss von Sekret verhindert wird.

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Doch die Allergie-Beschwerden beschränken sich für manche Allergiker nicht nur auf die Schleimhäute, sondern zeigen sich auch auf der Haut: So wird durch eine Pollenallergie unter Umständen auch eine Neurodermitis oder Nesselsucht verschlimmert.

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Es ist zwar nicht ungewöhnlich, dass die genannten Beschwerden über vier Wochen anhalten, falls sie sich jedoch ganzjährig einstellen, sollte eine Kreuzallergie mit weiteren Allergenen wie Hausstaubmilben oder Nahrungsmitteln durch einen Mediziner ausgeschlossen werden.

Bei verdächtigen Symptomen ist eine Untersuchung durch einen Facharzt zu empfehlen. Die Dokumentation der Allergie-Beschwerden kann dem Mediziner bei seiner Diagnose helfen.

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