Milch Kirschen
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Sage mir, was Du isst – und ich sage Dir, wie Du schläfst. Viele Lebensmittel enthalten Inhaltsstoffe, die den Schlaf positiv beeinflussen können. Wichtig sind bestimmte Aminosäuren und Hormone, die in ausgewählten Nahrungsmitteln vorkommen.

Dazu gehören unter anderem das Schlafhormon Melatonin oder auch die Aminosäure Tryptophan. Zu den Lebensmitteln, die beim Schlafen helfen können, zählen Kirschen, Milch, Nüsse, Lachs und Bohnen.

Kirschen Sommerzeit ist Kirschenzeit. Die kleinen roten Früchte speichern nicht nur viele Vitamine und schmecken gut. Sie gelten auch als entzündungshemmend und als natürliche Melatoninquelle. Eine 2001 im Journal of Agricultural and Food Chemistry veröffentlichte Studie hat gezeigt, dass beispielsweise der Melatonin-Gehalt der Montmorency-Sauerkirsche etwa 13,5 ng pro Gramm Fruchtfleisch betragen kann.

Milch Milch enthält natürliches Melatonin. Ein altes Hausmittel, auf das schon Großmutter setzte.

Nüsse Wer unter Schlafstörungen leidet, kann es ebenso vor dem Einschlafen mit einer eine Hand voll Walnüsse probieren. Dies raten Neurologen der Universität San Antonio in Texas. Die Studie unter der Leitung des Wissenschaftlers Russel J. Reiter ergab, dass Walnüsse eine gute Quelle für Melatonin sind und der Körper das in der Walnuss enthaltene Melatonin leicht aufnehmen kann. Wenn Walnüsse konsumiert werden, steigt der Melatonin-Blutspiegel um das Dreifache an, bemerkt Reiter.

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Lachs Lachs enthält die mehrfach ungesättigte Fettsäure Docosahexaensäure (DHA), die zur Klasse der Omega-3-Fettsäuren gehört. DHA kann helfen, die körpereigene Melatoninproduktion anzuregen. Melatonin steuert unter anderem den menschlichen Tag-Nacht-Rhythmus. Neben Lachs enthalten auch andere fette Seefische DHA – wie etwa der Hering.

Bohnen Bohnen und anderes Gemüse enthalten eine Vielzahl von B-Vitaminen, inklusive B6 und B12 sowie Folsäure. Diese unterstützen den Körper dabei, den Schlafzyklus zu regulieren und Serotonin zu produzieren. Serotonin wiederum ist ein wichtiger Ausgangsstoff für die Herstellung des Schlafhormons Melatonin, das Menschen bei Dunkelheit vermehrt ausschütten.

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