Foto: iko / Shutterstock.com (Symbolbild)
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Obwohl die Feiertage im kommenden Jahr für Arbeitnehmer nicht so günstig fallen wie in den Vorjahren, lässt sich der Urlaub durch den vorausschauenden Einsatz von Brückentagen noch deutlich ausweiten. Wir sagen euch wie.

Der Tag der deutschen Einheit oder Allerheiligen helfen diesmal nicht weiter. Dafür bieten neben Dauerbrennern wie Ostern und Weihnachten vor allem die Feiertage im Mai und Juni verschiedene günstige Gelegenheiten.

Neujahr: Der erste Feiertag des Jahres am 1. Januar fällt auf einen Mittwoch. Durch den Einsatz von zwei Urlaubstagen kann gleich zum Start also ein besonders langes Wochenende mit fünf freien Tagen erreicht werden – und die Arbeit beginnt im neuen Jahr erst am 6. Januar. In Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt gibt es auch diesen Tag noch oben drauf: hier werden die Heiligen Drei Könige gefeiert.

Ostern und 1. Mai: Wer die Schulferien nicht scheut, kann rund um das Osterfest eine lange Frühjahrsreise planen. Karfreitag fällt auf den 10. April, Ostermontag ist der 13. April. Durch jeweils vier Urlaubstage vor Karfreitag sowie nach Ostermontag verdoppelt sich die freie Zeit auf insgesamt 16 Tage am Stück.

Es kann sich darüber hinaus lohnen, diese Freizeit rund um Ostern noch bis zum 1. Mai zu verlängern. Wer neun zusätzliche Tage investiert, hat unter Einsatz von insgesamt 17 Urlaubstagen satte 30 Tage lang frei. Das ist zwar eine lange Auszeit, für die meisten Arbeitnehmer dürfte mit ihr aber auch schon mehr als der halbe Jahresurlaub verbraucht sein.

Der 1. Mai 2020 ist ein Freitag. Wer sich „nur“ die vier Tage davor frei nehmen möchte, kann aus dem ohnehin langen Wochenende einen neun Tage langen Urlaub machen.

Christi Himmelfahrt und Pfingsten: Ähnliches gilt für Christi Himmelfahrt am 21. Mai: Auch rund um diesen Donnerstag lassen sich die Woche bequem auffüllen und so ein Vier-Tage-Wochenende oder alternativ sogar neun freie Tage am Stück erreichen.

Und auch nach dem langen Pfingstwochenende mit Pfingstmontag am 1. Juni können sich Arbeitnehmer durch vier zusätzliche Urlaubstage eine Auszeit von neun Tagen sichern. Wer zusätzlich die volle Arbeitswoche zwischen den Feiertagen Ende Mai frei macht, erlangt mit insgesamt 13 Urlaubstagen eine durchgehend freie Zeitspanne von 23 Tagen.

Fronleichnam: Wer in der richtigen Gegend wohnt, kann selbst in der Woche nach Pfingsten noch clever Tage an die genannte, lange Urlaubszeit hängen – oder alternativ wieder ein verlängertes Wochenende ausspannen. Grund dafür ist Fronleichnam.

Der Feiertag fällt auf Donnerstag, den 11. Juni, und bietet somit weitere Chancen für Brückentage. Ein gesetzlicher Feiertag ist er aber nur in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland sowie in einigen Teilen Sachsens und Thüringens.

Weihnachten und Jahreswechsel: Zumindest der erste Weihnachtsfeiertag am 25. Dezember 2020 fällt arbeitnehmerfreundlich auf einen Freitag, ein langes Weihnachtswochenende ist also gesichert. Wer zum Jahresausklang acht Urlaubstage übrig hat, kann hier bis einschließlich Neujahr 2021 sogar nochmal 16 Tage frei machen.

Quelle: AFP