Zwischen Energiekrise und Glühwein: Weihnachtsmärkte in NRW leuchten kürzer und öffnen später

Der Gedanke an den Weihnachtsmarkt verspricht vielen ein Lichtermeer aus funkelnden Weihnachtsfiguren und bunt geschmückten Weihnachtsbäumen. Wegen Energiesparmaßnahmen könnten einige Weihnachtsmärkte in diesem Jahr allerdings anders aussehen.
Weihnachtsmarkt am Dom
Foto: Shutterstock/picturetom
Weihnachtsmarkt am Dom
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Die Energiekrise macht auch keinen Halt vor dem jährlichen Weihnachtszauber: viele Weihnachtsmärkte in Nordrhein-Westfalen planen angesichts gestiegener Energiekosten in diesem Jahr mit kürzeren Öffnungs- und Beleuchtungszeiten. In Essen beispielsweise wird beim Weihnachtsmarkt und den zeitgleich stattfindenden Lichtwochen in der Innenstadt auf einige Lichtelemente und Dekorationen verzichtet und die Leuchtzeit verringert.

Weihnachtsmarkt in Düsseldorf: Lampen leuchten nur noch 5 statt 15 Stunden

Besonders stark auf die Bremse drückt die Landeshauptstadt Düsseldorf bei der Weihnachtsbeleuchtung. Dort sollen die Lampen und Lichter nur noch von 17 bis 22 Uhr leuchten und die Beleuchtungszeit somit von 15 auf 5 Stunden pro Tag reduziert werden.

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Weihnachtsmarkt trotz Energiekrise: Die Maßnahmen der anderen NRW-Städte

Auch auf den Märkten in Bielefeld und Münster werden Änderungen vorgenommen. Beide Weihnachtsmärkte verkürzten ihre Öffnungszeiten, hieß es vonseiten der Städte. In Bielefeld öffne der Markt täglich um 12 Uhr – eine Stunde später als bisher. In Münster sei dies montags bis donnerstags geplant.

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Tagsüber werde dort auch weitgehend auf Schmuckbeleuchtung verzichtet, darüber hinaus seien weitere Energiesparmöglichkeiten im Gespräch. Unter anderem werde die gemeinsame Nutzung eines Kühlfahrzeugs durch mehrere Marktaufsteller diskutiert.

In Bielefeld werde die Beleuchtungszeit um zwei Stunden verkürzt. Zudem würden energieintensive Angebote wie ein großer beleuchteter Weihnachtsbaum und eine Eisbahn nicht aufgebaut.

In Aachen freue man sich trotz Sparmaßnahmen auf einen atmosphärischen Weihnachtsmarkt zwischen Dom und Rathaus, sagte ein Veranstaltungssprecher. Alle Hütten seien vermietet, rund um den Weihnachtsmarkt werde es aus Energieeinspargründen allerdings erstmals keine Beleuchtung geben. In den Einkaufsstraßen werden die Beleuchtungen nur in der Zeit von 16 bis 22 Uhr eingeschaltet sein.

dpa