Hirnhautentzündung nicht erkannt – drei Tage später stirbt Mann (36)

Ein 36-jähriger Mann aus Wuppertal starb, weil eine Hirnhautentzündung im Krankenhaus nicht rechtzeitig erkannt wurde. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.
Foto: Shutterstock/HelloRF Zcool
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In Wuppertal (NRW) verstarb vor rund einem Monat ein 36-jähriger dreifacher Familienvater. Eine Hirnhautentzündung wurde nicht erkannt, die schließlich sein Verhängnis werden sollte.

Zunächst kurierte er noch eine Corona-Erkrankung aus, bekam aber weiterhin schlecht Luft, erklärte sein Vater gegenüber „Bild„. „Er ließ sich deswegen im Krankenhaus untersuchen. Er wurde untersucht, die Lunge geröntgt und ein großes Blutbild gemacht. Nur seine starken Kopfschmerzen wurden nicht berücksichtigt. Dann wurde mein Sohn wieder nach Hause geschickt.“

Dort ging es dann immer weiter bergab mit dem Mann. Die Kopfschmerzen wurden immer schlimmer, bis er sich nach fünf Tagen erneut ins Krankenhaus bringen lässt. „Trotzdem wurde er im Krankenhaus nicht behandelt, sondern weggeschickt. Er schleppte sich zur nächsten Klinik, brach da zusammen und fiel ins Koma“, so der Vater.

Dort wurde dann auch endlich die Diagnose der Hirnhautentzündung gestellt, aber leider zu spät. Der Mann war nicht mehr zu retten, am 25. Januar wurden die Geräte abgeschaltet. Der Fall beschäftigt aber nun auch die Staatsanwaltschaft, die die Krankenakte des Patienten sofort beschlagnahmt hat. Die Ermittlungen dauern derweil noch an. Der Vater hofft nun auf Gerechtigkeit. „Ich möchte, dass geklärt wird, wer seinen Job nicht richtig erledigt hat.“

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