Wuppertal: Gewalttäter (25) stirbt ganz plötzlich bei Blutabnahme

Im Polizeigewahrsam in Wuppertal verliert ein junger Mann das Bewusstsein und stirbt. Zuvor hatte es einen Einsatz gegeben, bei dem mehrere Beamte den 25-Jährigen überwältigt hatten.
Blutabnahme
Bei der Blutabnahme wurde der Mann bewusstlos (Symbolbild). Foto: Pavel L Photo und Video/Shutterstock

Im Gewahrsam der Wuppertaler Polizei ist ein 25-jähriger Mann ums Leben gekommen. Er sei bereits am vergangenen Montag gestorben, teilten die Wuppertaler Staatsanwaltschaft und die Polizei in Hagen am Sonntag mit.

Aus Neutralitätsgründen hatte die Polizei in Hagen die Ermittlungen übernommen. Die Obduktion habe inzwischen ergeben, dass der Mann an einer Grunderkrankung im Zusammenwirken mit seinem Drogenkonsum gestorben sei. Hinweise auf ein Fremdverschulden oder Gewalt als Todesursache seien nicht entdeckt worden.

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Ein Taxifahrer habe eine Polizeistreife nachts alarmiert, teilten die Behörden mit. Der 25-Jährige habe sich mit seiner Schwester heftig gestritten, wobei die 34-Jährige verletzt worden sei. Der Streit verlagerte sich dann aus dem Taxi auf die Straße.

Als die Polizei den Vorfall zu Protokoll nehmen wollte, habe der 25-Jährige eine Polizistin angegriffen und zu Boden gerissen. Der danebenstehende Polizeibeamte habe daraufhin versucht, den Angreifer zu überwältigen und zu fesseln.

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Dagegen habe sich der Mann massiv gewehrt. Erst mit Verstärkung sei es gelungen, den renitenten 25-Jährigen zu fesseln und ins Polizeigewahrsam zu bringen. Dabei seien zwei Polizisten leicht verletzt worden.

Weil der Verdacht bestand, dass der 25-Jährige unter Einfluss von Alkohol und weiteren Drogen stand, wurde ihm von einem Arzt eine Blutprobe entnommen. Dabei habe der 25-Jährige plötzlich das Bewusstsein verloren. Der Arzt und später auch ein hinzugerufener Notarzt hätten vergeblich versucht, den jungen Mann zu reanimieren.

Das Todesermittlungsverfahren richte sich nicht gegen die eingesetzten Polizisten, betonten die Behörden. Warum sie über den Vorfall erst knapp eine Woche später berichteten, teilten sie nicht mit. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

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dpa