Touristen auf Weihnachtsmarkt in Köln
Foto: Oliver Berg/dpa

Zuletzt hatte die Stadt Düsseldorf angekündigt, künftig auf Veranstaltungen auf 2G zu setzen. Ausgerechnet bei den Weihnachtsmärkten könnte diese Regel aber gebrochen werden – zugunsten von Getesteten.

Nicht ohne Diskussionen wurde die Entscheidung der Stadt Düsseldorf aufgenommen, bei eigenen Events in der NRW-Landeshauptstadt auf eine 2G-Regelung zu setzen. Unter anderem wird dies demnächst auch die Oper oder das Schauspielhaus betreffen.

Dort tritt die Regelung im November in Kraft – wenn es auch mit den Weihnachtsmärkte wieder losgeht. Doch für diese könnte laut „Rheinische Post“ eine andere Regelung gelten: 3G, also auch Getestete, dürften dann rein.

Weihnachtsmärkte in Düsseldorf: Prüfung der 2G-Regel als Stolperstein

Woran liegt das? Nur Genesenen und Geimpften den Zugang auf die Weihnachtsmärkte zu gewähren, könne man „nicht ohne Weiteres flächendeckend umsetzen“, sagt eine Sprecherin der Stadttochter Düsseldorf Tourismus. Denn wie überhaupt geprüft werden soll, wer dabei ist, ist problematisch. Etwa auf der Flinger Straße, die ein populäres Ziel innerhalb der Stadt ist, wäre die Prüfung vermutlich nicht allzu einfach zu regeln.

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Wie die Sprecherin erklärt, seien Zugangskontrollen ohnehin nicht geplant. Vielmehr gehe es darum, „entsprechende Nachweise stichprobenartig kontrollieren“ zu wollen. Das fiele dann in erster Linie auf die Ordnungsdienste zurück, könne aber auch von Menschen vor Ort vorgenommen werden.

Geplant wird mit einer Anzahl von bis zu 200 Hütten, was zahlenmäßig dem Weihnachtsmarkt-Niveau von vor der Pandemie entspricht. Allerdings wird es noch einige Einschränkungen geben. So muss auch 2021 auf Live-Musik und das Singen von Weihnachtsliedern verzichtet werden. Zudem soll das Geschehen etwas entzerrt werden, indem die Hütten auf einen weiteren Platz verteilt werden. So soll ein größerer Fokus auf Abstände gelegt werden.

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