Tödlicher Schuss auf Albaner (42) in Krefelder City – laut Polizei „kein Zufallsopfer“

In Krefeld wurde am Montagabend ein Mann auf offener Straße tödlich erschossen. Der Hintergrund ist bislang unklar. Die Polizei fahndet nach zwei Männern.
Polizei Blaulicht Symbolbild
Blaulicht. Foto: Jaromir Chalabala/Shutterstock
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Blaulicht. Foto: Jaromir Chalabala/Shutterstock

Tödlicher Schuss in der Krefelder Innenstadt: am Montagabend ist ein Mann auf offener Straße erschossen worden. Der Polizei zur Folge gab eine Schussabgabe auf der Garnstraße. Eine Person ist verstorben. Nach Verdächtigen wurde gefahndet.

Tödlicher Schuss auf Mann in Krefeld: Tathintergrund weiter unklar

Nach Augenzeugenberichten ereignete sich die Tat kurz vor 20 Uhr. Mehrere andere Medien berichten von einem getöteten Radfahrer. Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar.

An einer Hausfassade am Tatort fanden sich am Tag danach Einschusslöcher an einem Briefkasten und einer Gegensprechanlage. Rund 30 Bereitschaftspolizisten suchten unter parkenden Autos, in Grünanlagen und auf einem Bahndamm nach der Tatwaffe. Beamte der Mordkommission befragten die Anwohner in der Straße.

Tödlicher Schuss auf Mann in Krefeld: Polizei fahndet nach zwei Männern

Nach der Erschießung eines 42-Jährigen auf offener Straße fahndet die Mordkommission in Krefeld nach zwei Männern. Zeugen hätten mehrere Schüsse gehört und in der Dunkelheit zwei Männer weglaufen sehen, teilten die Ermittler am Dienstag mit.

Die beiden flüchtenden Männer hatten den Zeugen zufolge eine normale Statur. Einer habe eine dunkle Jacke, eine helle Hose und eine helle Kopfbedeckung getragen, der andere eine dunkle Jacke mit einem auffälligen Logo auf dem Rücken, eine dunkle Hose und eine dunkle Mütze.

Mann in Krefeld erschossen: Opfer war der Polizei bereits bekannt

Zeugen hatten gegen 19.50 Uhr mehrere Schüsse gehört und in der Dunkelheit zwei Männer weglaufen sehen, wie die Ermittler am Dienstag mitteilten. Ein Polizeisprecher sagte, dass der 42-jährige Tote der Polizei wegen Drogen- und Eigentumsdelikten bekannt war. Die Polizei geht nicht davon aus, dass der Getötete ein Zufallsopfer sei. Ein Schuss habe das Opfer in den Kopf getroffen. Seine Leiche lag nach der Tat auf dem Bürgersteig. Sie werde nun obduziert, hieß es. Der Albaner habe seit vier Jahren in Deutschland gelebt.

Ob das Opfer zur Tatzeit auf einem Fahrrad unterwegs war, blieb zunächst unklar. „Am Tatort lag ein Rad herum, aber es kann auch sein, dass es jemand nur umgerissen hat“, hieß es. Unmittelbare Augenzeugen der Tat gebe es nicht. Deshalb sei auch noch unklar, ob der Mann in einem Hinterhalt heimtückisch ermordet wurde, oder es vor den Schüssen zu einem Streit kam.

dpa