Transporter fährt gegen Baum – zwei 17-Jährige verbrennen

Horror-Unfall am frühen Samstagmorgen in NRW: Ein Transporter kommt in Siegburg von der Fahrbahn ab und prallt gegen einen Baum. Zwei junge Männer sterben. Hatte der Fahrer einen Führerschein?
Polizei Unfall Blaulicht
Ein Polizeiauto mit Blaulicht und Unfallmeldung. Foto: Shutterstock/David M. Skiba
Polizei Unfall Blaulicht
Ein Polizeiauto mit Blaulicht und Unfallmeldung. Foto: Shutterstock/David M. Skiba

Bei einem schrecklichen Unfall in Siegburg (NRW) sind zwei 17 Jahre alte Jungen gestorben. Ein 16-Jähriger überlebte den Crash, bei dem ein Transporter gegen einen Baum prallte. Das Alter der Toten, die auf Fahrer- und Beifahrersitz gesessen hatten, lässt darauf deuten, dass der Fahrer keinen Führerschein hatte.

Der 16-Jährige, der auf dem Rücksitz des Transporters saß, konnte sich retten – möglicherweise mit Hilfe eines Passanten, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Getöteten stammen nach seinen Informationen aus Siegburg.

Laut Polizei waren die drei jungen Männer in einem Lieferwagen aus ungeklärten Gründen in einer Kurve von der Straße abgekommen und gegen einen Alleebaum geprallt. Der Wagen sei zurückgeschleudert und in Brand geraten, sagte der Sprecher. Es gebe bei dem Unfall keine Hinweise auf Fremdeinwirkung.

Die beiden jungen Männer auf den Vordersitzen hätten sich nicht mehr befreien können und seien in dem Transporter verbrannt. Der junge Mann auf dem Rücksitz habe es rechtzeitig aus dem Auto heraus geschafft. Er liege verletzt im Krankenhaus und sei noch nicht vernommen worden. Es bestehe keine Lebensgefahr, sagte der Polizeisprecher. Zunächst hatten mehrere Medien berichtet.

Wegen des Alters der Getöteten liege nahe, dass der Fahrer keine Fahrerlaubnis besessen habe, sagte der Sprecher. Selbst wenn er mit begleitetem Fahren schon mit 17 Jahren ans Steuer gedurft hätte, hätte ja eine ältere Begleitperson mit im Auto sein müssen. Das sei aber nicht der Fall gewesen. Die Hintergründe dazu müssten später aufgeklärt werden. Zunächst habe die Polizei andere Prioritäten.

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dpa