Schüler nach Bootsunfall bei Schulausflug auf der Erft in Lebensgefahr

Am Mittwoch hat sich auf der Erft ein tragischer Bootsunfall mit einem 16 Jahre alten Schüler ereignet. Der Jugendliche wird auf der Intensivstation behandelt. Er schwebt in Lebensgefahr.
Erft Schild
Schilder mit der Aufschrift "Betreten Verboten" und "Achtung Lebensgefahr!!" sind an einem Schild an der Erft angebracht. Foto: David Young/dpa
Erft Schild
Schilder mit der Aufschrift "Betreten Verboten" und "Achtung Lebensgefahr!!" sind an einem Schild an der Erft angebracht. Foto: David Young/dpa

Bedburg steht nach dem Bootsunfall mit einem verunglückten Schüler unter Schock. Der 16 Jahre alter Schüler wird nach dem tragischen Unfall bei einem Schulausflug auf der Erft im niederrheinischen Bedburg vom Mittwoch weiter auf der Intensivstation behandelt. Lebensgefahr sei nicht auszuschließen. Das teilte die Polizei am Freitag mit.

Nach der Auswertung von Spuren und Zeugenaussagen gebe es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Auch ein 52 Jahre alter Lehrer, der versucht hatte, den Jungen zu retten, werde weiter im Krankenhaus behandelt.

Der 16-Jährige soll während eines Schulausflugs beim Anlegen mit seinem Boot abgetrieben, gekentert und ins Wasser gestürzt sein. Am Unglücksort gibt es ein Stauwehr mit tückischen Strömungen. Feuerwehrleute hatten den 16-Jährigen mehrere Dutzend Meter hinter der Wehranlage aus der Erft gerettet und reanimiert. Der Schüler hatte – wie alle Personen aus der Gruppe – während der Bootstour eine Rettungsweste getragen, teilte die Polizei mit.

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dpa