Porno-Panne in Wuppertal: Monitor an Schwebebahn-Haltestelle zeigt Pornhub-Startseite

Ein Werbe-Monitor an einer Haltestelle der Schwebebahn in Wuppertal hat statt Werbung die Startseite eines Porno-Portals gezeigt.
Wuppertal Schwebebahn
Foto: Oliver Berg/dpa
Wuppertal Schwebebahn
Foto: Oliver Berg/dpa

Da trauten einige Fahrgäste ihren Augen nicht: Statt Werbung hat ein Werbe-Monitor an einer Schwebebahn-Haltestelle in Wuppertal am Sonntag die Startseite des Porno-Portals Pornhub angezeigt.

Gegen 17 Uhr wurde der Vorfall den Wuppertaler Stadtwerken (WSW) von mehreren Personen gemeldet. Auf dem Bildschirm der rund ein Meter breiten und zwei Meter hohen Werbewand an der Haltestelle Wuppertal-Barmen seien ca. 20 Thumbnails der Schmuddel-Filmchen zu sehen. Um Irritationen zu vermeiden, wurde die Werbetafel sodann mit Klebeband und Folie verdeckt.

Das Kind war zu diesem Zeitpunkt allerdings schon in den Brunnen gefallen. Da stellt sich natürlich die Frage, wer für die Porno-Panne verantwortlich war. Fakt ist: Die WSW unterhalten die Tafel zusammen mit 17 anderen dieser Art. Allerdings: „In unserem Auftrag kümmert sich aber ein Dienstleister um die Technik und lädt die Inhalte auf die Geräte“, erklärte ein WSW-Sprecher gegenüber „Bild“.

Pornos an Schwebebahn-Haltestelle in Wuppertal: Wer steckt dahinter?

Also ist dieser Dienstleister dafür verantwortlich, dass statt Wetterberichten oder Nachrichten am Sonntag eben Porno-Vorschaubilder zu sehen waren? Bislang gibt es darauf keine Antwort. Sowohl ein technischer Defekt als auch ein Hack sei denkbar.

Erst vor einer Woche hatten sich Unbekannte in Vitte auf der Insel Hiddensee Zugang zu einer Infotafel verschafft und dort pornografische Inhalte abgespielt.

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