Tote bei Flugzeug-Absturz in Duisburg! Ermittlungen gehen Montag weiter

Ein Kleinflugzeug stürzt ab – auf ein Zirkus-Gelände in Duisburg. Zwei Menschen sterben. Am Montag sollen die Ermittlungen zu dem Unfall weitergehen.
Flugzeugabsturz Duisburg
Beim dem Absturz des kleinmotorigen Flugzeugs in der Nähe der Autobahn A59 bei Duisburg sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Foto: Alex Forstreuter/Alex Forstreuter /dpa
Flugzeugabsturz Duisburg
Beim dem Absturz des kleinmotorigen Flugzeugs in der Nähe der Autobahn A59 bei Duisburg sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Foto: Alex Forstreuter/Alex Forstreuter /dpa

Einen Tag nach dem Absturz eines kleinmotorigen Flugzeugs in der Nähe eines voll besetzten Zirkuszeltes in Duisburg gehen die Ermittlungen an diesem Montag weiter. Bei dem Unfall kamen am Sonntag zwei Menschen ums Leben. Der Absturz ereignete sich während einer laufenden Show mit rund 900 Besuchern. Der Zelteingang war nur etwa 50 Meter von der Absturzstelle entfernt. Womöglich entging Duisburg nur knapp einem Unglück mit weitaus mehr Opfern.

Die Maschine sei nach dem Aufprall in der Nähe der A59 in Brand geraten. Um wen es sich bei den Getöteten handele, könne man noch nicht sagen. Auch „Bild“ hatte über zwei Todesopfer berichtet. Das Kleinflugzeug stürzte auf den Parkplatz des Zirkus FlicFlac in der Nähe eines Güterbahnhofs. Das Wrack war mit Sichtschutzmaßnahmen abgeschirmt, berichtete ein dpa-Reporter.

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Mehrere geparkte Autos gerieten in Brand. Mindestens zehn Wagen seien beschädigt. Ob es weitere Opfer gebe, Menschen verletzt wurden, sei noch unklar, schilderte der Polizeisprecher. Auch zu Ursache und genauem Unfallhergang war noch nichts bekannt. Zunächst konzentrierte sich der Einsatz nach dem Vorfall vom Nachmittag auf die Löscharbeiten.

Um wen es sich bei den beiden Getöteten aus dem Flugzeug handle, konnten die Ermittler zunächst nicht sagen. Auch der genaue Unfallhergang und die Ursache blieben am Tag des Unglücks noch offen. Experten der Luftaufsichtsbehörde von der Düsseldorfer Bezirksregierung untersuchten den Unglücksort.

Über der Unglücksstelle stieg eine schwarze Rauchwolke auf. Laut WDR handelt es sich um ein Ultraleichtflugzeug. Etwa eine Stunde nach dem Vorfall waren laut dpa-Reporter bereits Experten der Bezirksregierung Düsseldorf vor Ort. Das Gelände wurde weiträumig abgesperrt – auch, um Schaulustige fernzuhalten.

dpa