Tötungsdelikt in Niedersachsen – Spur des Täters führt nach NRW

Nach dem Verschwinden einer Frau (56) aus Niedersachsen geht die Polizei von einem Tötungsdelikt aus. Die Spuren führen nach NRW.
Blaulicht Polizei
Gefahr im Vollzug, die Polizei muss einschreiten. Foto: Shutterstock/Pradeep Thomas Thundiyil
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Gefahr im Vollzug, die Polizei muss einschreiten. Foto: Shutterstock/Pradeep Thomas Thundiyil

Nach dem Verschwinden einer 56-Jährigen aus Burgwedel bei Hannover geht die Polizei weiter von einem Tötungsdelikt aus und sucht nun konkret nach einem Verdächtigen. Unter dringendem Tatverdacht stehe ein 54-Jähriger aus Warburg in Nordrhein-Westfalen, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei aus Hannover am Dienstag gemeinsam mit. Da der Aufenthaltsort unbekannt ist, wird öffentlich mit einem Foto nach dem Mann gesucht.

Die Ermittler wollen auch wissen, wo das Fahrzeug des Gesuchten zuletzt gesehen wurde. Es handelt sich um einen silbernen Wagen älteren Baujahrs. Der Gesuchte ist laut Polizei sehr mobil und könnte sich daher im gesamten Bundesgebiet oder auch im benachbarten europäischen Ausland aufhalten.

Nach bisherigen Erkenntnissen war die 56-Jährige am Samstag (10. September) zuletzt gesehen worden. Am folgenden Sonntag kam sie nicht zu einem Treffen mit einer Freundin, die einen Tag später die Polizei alarmierte. Wegen der Spurenlage an ihrem Wohnort hatte die Polizei bereits mitgeteilt, dass ein Gewaltverbrechen nicht auszuschließen sei. Die 56-Jährige habe zum Zeitpunkt ihres Verschwindens schulterlange, blonde und gelockte beziehungsweise wellige Haare gehabt.

Herausfinden wollen die Ermittler zudem, wer sich in dem betroffenen Zeitraum am Würmsee aufhielt und bezeichnete grundsätzlich alle Beobachtungen rund um das Wochenende vom 9. bis 11. September als ermittlungsrelevant. Fotos der Vermissten sowie ihres Autos hat die Polizei hier veröffentlicht.

dpa