Autofahrerin (37) nimmt Navi beim Wort – und bleibt auf Gleisen stecken

Eine Autofahrerin folgte am Donnerstagnachmittag den Anweisungen ihres Navis wohl zu genau – das Fahrzeug fuhr sich am Bahnübergang fest. Im Sauerland kam es zu Einschränkungen im Bahnverkehr.
Foto: Shutterstock/PuiPhotoman
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„Die Routenführung ist nun beendet“ – So oder so ähnlich soll es wohl am Donnerstagnachmittag geklungen haben, als eine Frau mit ihrem Auto auf einem Bahnübergang im sauerländischen Nachrodt-Wiblingwerde steckengeblieben ist. Nach eigenen Aussagen zufolge habe sie ihr Navigationsgerät beim Wort genommen.

Autofahrerin verlässt sich auf Navi und bleibt auf Gleisen stecken

Dieses habe die 37-Jährige zum Wenden aufgefordert, bei dem Manöver habe sie sich aber im Gleisbereich festgefahren, teilte die Bundespolizei am Freitag mit. Zusammen mit Kräften der Polizei des Märkischen Kreises sperrten Bundespolizisten den Bereich um den Bahnübergang ab. Es gab erhebliche Beeinträchtigungen im Bahnverkehr der Ruhr-Sieg-Strecke von Altena nach Hagen.

Die Fahrzeugführerin, die den Abschlepper bereits eigeninitiativ angefordert hatte, gab an, auf die Ansagen ihres Navis gehört zu haben. Dieses habe sie zum Wenden aufgefordert. Bei diesem Wendemanöver habe sie sich dann im Gleisbereich festgefahren.

Die Sperrung dauerte etwa zwei Stunden. Nun wird geprüft, ob gegen die Frau ein Verfahren wegen betriebsstörender Handlungen eingeleitet wird.

dpa