Polizei in NRW bestellt Hunderttausende Kekse für möglichen Blackout

Die Polizei in NRW bereitet sich wie alle systemrelevanten Bereiche auf das Katastrophenszenario Blackout vor. Neben Spritreserven legt man nun auch Notrationen für die Beamtinnen und Beamten an. Besonders lecker wird es nicht – aber nahrhaft.
Polizeibus
Ein blau-weißer Polizeibus. Foto: Shutterstock.com / Birgit Reitz-Hofmann
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Ein blau-weißer Polizeibus. Foto: Shutterstock.com / Birgit Reitz-Hofmann

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen will sich für den Katastrophenfall Blackout rüsten und zahlreiche Notrationen anschaffen. Darunter Hunderttausende Kraft-Kekse, außerdem zehn Jahre haltbares Roggenbrot und Marmelade. Das geht aus Ausschreibungsunterlagen des Landesamts für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) hervor.

Demnach sucht man einerseits 60.000 Mal „Notfallnahrung in kompakter Riegel-/Keksform“, die 15 Jahre haltbar ist und jeweils zwei Stücke enthält. „Eine Ration muss mindestens den Tagesenergiebedarf von mindestens 1500 Kcal (Kilokalorien) decken“, so das LZPD. Die Behörde will weitere „150.000 Notfallsets bestehend aus Riegeln/Keksen, Roggenbrot und Erdbeermarmelade“ ordern. Die Notfallsets sollen laktosefrei und vegan sein. Mindesthaltbarkeit: zehn Jahre.

„Die ausgeschriebene Notfallverpflegung soll bei einem längerfristigen Stromausfall die Nahrungsversorgung der Einsatzkräfte der Polizei NRW sicherstellen“, sagte eine Sprecherin des LZPD. „Es wurden zwei verschiedene Arten von Notfallverpflegung ausgeschrieben, um allen Bedarfsträgern – ganz gleich welche Unverträglichkeiten vorliegen – gerecht zu werden.“

dpa