NRW: Waffenverbotszonen in den Hauptbahnhöfen Bochum und Dortmund

In den Hauptbahnhöfen in Dortmund und Bochum werden ab dem 16. November Waffenverbotszonen eingerichtet. Damit will man der steigenden Gewalt dort Herr werden.
Foto: Michael715/shutterstock
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Da in den Hauptbahnhöfen in Dortmund und Bochum die Gewaltdelikte immer mehr zunehmen, werden dort in der kommenden Woche neue Regeln gelten. So sollen ab dem 16. November besonders strenge Vorschriften in Bezug auf Waffen gelten. Die Bundespolizei richtet an den Verkehrsknotenpunkten eine Waffenverbotszone für die Zeit vom 16. bis 21. November ein, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte. Sie kündigte zugleich verstärkte Kontrollen an. Zuwiderhandlungen gegen das Verbot können den Angaben zufolge mit einem Platzverweis, Bahnhofsverbot, Beförderungsausschluss oder einem Zwangsgeld geahndet werden.

Die Bundespolizei begründete diesen Schritt mit Verstößen und Gewaltdelikten in jüngster Zeit. Dabei hätten auch immer wieder gefährliche Gegenstände eine Rolle gespielt. Einsatzkräfte hätten Messer in verschiedenen Größen und Ausführungen sowie andere gefährliche Gegenstände wie einen Revolver sichergestellt. Gerade unter dem enthemmenden Einfluss von Alkohol- und Betäubungsmitteln komme es in den Hauptbahnhöfen immer wieder zu Konflikten, die teilweise mit gefährlichen Gegenständen und Waffen ausgetragen würden, erklärte die Bundespolizei zum Hintergrund weiter.

dpa