Nach Schüssen in Oberhausen: Jetzt fahndet die Polizei europaweit nach diesem Mann!

Am vergangenen Samstag kam es vor einer McDonalds-Filiale an der Turbinenhalle in Oberhausen zu mehreren Schüssen, drei Menschen wurden teils schwer verletzt. Der Schütze ist weiter flüchtig: Die Polizei fahndet nun europaweit mit einem Foto nach dem Tatverdächtigen.

Nach den Schüssen vor einem Fast-Food-Restaurant in Oberhausen mit drei Verletzten hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt. Ein Mann aus Essen wird von der Mordkommission dringend gesucht. Die Ermittler warnen aber auch, er könnte weiter bewaffnet sein.

>> Schüsse in Oberhausen: erste Festnahme, Mann mit Bauchschuss außer Lebensgefahr <<

Die Polizei sucht mit Hochdruck nach dem Schützen, der vor einem Fast-Food-Restaurant in Oberhausen drei Menschen durch Schüsse verletzt haben soll. Die Polizei fahndet nun europaweit nach dem 51-jährigen gesuchten tatverdächtigen Mann aus Essen. Aufgrund türkischer Staatsbürgerschaft vermuten die Ermittler einen Aufenthalt in der Türkei. Es gebe jedoch weiterhin keine konkreten Hinweise auf den Aufenthaltsort des nach der Tat geflüchteten Mannes aus Essen.

Die Polizei appellierte aber, den Tatverdächtigen nicht anzusprechen. Er könnte weiter bewaffnet sein.

Tatverdächtiger Schüsse Oberhausen

Der Tatverdächtige im Fall der Schüsse vor einem Fast-Food-Restaurant in Oberhausen. Foto: Polizei Oberhausen

Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler war am Samstagabend ein Streit zwischen zwei Gruppen plötzlich so eskaliert, dass es zunächst zu einer handfesten Auseinandersetzung kam und dann Schüsse fielen. Drei Menschen wurden dadurch verletzt. Ein 49-Jähriger erlitt einen lebensgefährlichen Bauchschuss. Nach einer Not-Operation bestand laut den Ermittlern am Sonntag keine Lebensgefahr mehr. Einer 47-jährigen Frau wurde ins Bein und einem 28-jährigen Mann in den Arm geschossen. Der mutmaßliche Schütze flüchtete den ersten Erkenntnissen zufolge in einem Auto. Rettungskräfte brachten die Verletzten in Krankenhäuser.

Die Ermittler gehen davon, dass die Verletzten keine Zufallsopfer sind, sondern dass ein Treffen verabredet war – und dass auf beiden Seiten noch mehr Menschen daran beteiligt waren. Möglicherweise sei es um geschäftliche Angelegenheiten gegangen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Sonntag. Aufnahmen aus Überwachungskameras sollen jetzt weitere Erkenntnisse zum Tatablauf liefern. Bereits zweieinhalb Stunden nach den Schüssen in der Ruhrgebietsstadt Oberhausen nahmen Polizisten einen 40-jährigen Mann in Gelsenkirchen vorläufig fest. Er soll bei der Tat anwesend gewesen sein, aber nicht geschossen haben. Er saß am Sonntag noch in Polizeigewahrsam.

dpa