Mönchengladbach: Zehn Jahre Haft für Schüsse in blutigem Nachbarschaftsstreit

In Mönchengladbach ist in einem blutigen Nachbarschaftsstreit ein Urteil gesprochen worden. Der Täter muss zehn Jahre hinter Gitter.
Foto: Shutterstock / everything possible
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Nach einem schrecklichen Nachbarschaftsstreit, der ein blutiges Ende hatte, ist nun ein Urteil gesprochen worden. Für beinahe tödliche Schüsse auf zwei Nachbarn hat das Landgericht in Mönchengladbach einen 58-Jährigen zu zehn Jahren Haft verurteilt. Es sprach den Mann am Mittwoch wegen versuchten Totschlags schuldig. Außerdem muss er einem Opfer 25.000 Euro, dem leichter verletzten Opfer 16.000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Das sieht ein Vergleich vor, auf den sich die Prozessparteien geeinigt haben.

Den Anklagevorwurf des versuchten Mordes sah das Gericht als nicht erfüllt an. Der Angeklagte hatte gestanden, vor sechs Monaten in Rommerskirchen-Butzheim einen 38-jährigen Mann erst angespuckt, ihm dann in den Bauch geschossen und eine 44-jährige Nachbarin durch Schüsse ebenfalls verletzt zu haben. Er habe aber niemanden töten wollen.

Dem Vorfall vorangegangen war ein jahrelanger Streit mit dem Nachbarn, der ihn mehrfach als Ausländer beschimpft haben soll. Die Staatsanwaltschaft hatte elf Jahre Haft für den Portugiesen gefordert.

dpa