Mazedonische Familie reist nach Deutschland ein – gefälschte Dokumente im Dekolleté

Mit diversen gefälschten Ausweisdokumenten und ohne Versicherungsschutz war eine mazedonische Familie illegal nach Deutschland eingereist.
Polizei Auto Kontrolle
Foto: Shutterstock/Hadrian
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Gleich mehrere Straftaten hat ein 45-jähriger Mann aus Mazedonien zu verantworten. Gemeinsam mit einer 41-jährigen Frau und deren beiden minderjährigen Kindern reiste er in der Nacht zum Freitag (29. Juli) aus Belgien über den Grenzübergang Aachen Lichtenbusch ein. Gegen 0.50 Uhr kontrollierten Beamte der Bundespolizei die Insassen des Fahrzeugs in Aachen-Brand. Der Fahrer legte dabei eine gefälschte italienische ID-Karte vor. Nach Abgleich der Personendaten tauchten mehrere Treffer im Fahndungssystem auf. Durch die Staatsanwaltschaft Gießen wurde ein Haftbefehl zur Strafvollstreckung über 1 Jahr Freiheitsstrafe vollstreckt.

Durch das Amtsgericht Friedberg bestand ein Untersuchungshaftbefehl wegen Diebstahls. Eine Ausschreibung zur Festnahme zum Zwecke der Abschiebehaft bestand durch die Zentrale Passersatzbeschaffung (ZAB) Gießen und auch in Österreich war der 45-Jährige zur Einreiseverweigerung ausgeschrieben. Ein auf ihn benannter totalgefälschter italienischer Führerschein sowie ein mazedonischer Reisepass wurden bei einer Durchsuchung im Dekolleté der Beifahrerin aufgefunden. Das Fahrzeug war nicht versichert und wurde durch die Bundespolizei sichergestellt. Neben dem Fahren ohne Fahrerlaubnis, dem Fahren ohne Versicherungsschutz wurden weitere Anzeigen wegen Urkundenfälschung und der unerlaubten Einreise erstellt –  Knast!

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