Mann aus Moers spurlos verschwunden – Leichenspürhunde schlagen Alarm

Mysteriöser Fall in Moers. Im September verschwand der türkische Änderungsschneider Kazim Tatar spurlos. Die Behörden gehen von einem Tötungsdelikt aus.
Zellenkontrolle in der Jugendanstalt Raßnitz
Ein Polizeihund bei der Arbeit. Foto: Jan Woitas/dpa
Zellenkontrolle in der Jugendanstalt Raßnitz
Ein Polizeihund bei der Arbeit. Foto: Jan Woitas/dpa

Nach dem Verschwinden eines 56-jährigen Änderungsschneiders aus Moers (NRW) sind bei der Polizei neue Zeugenhinweise eingegangen. Ob sie die Beamten bei ihren Ermittlungen voranbringen, muss noch ausgewertet werden, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag (6. November). Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann das Opfer eines Verbrechens geworden ist.

Die Polizei hatte die Suche nach dem seit Mitte September vermissten Mann erst kürzlich mit Fahndungsplakaten ausgeweitet. Drei Wochen nach dem Verschwinden des Schneiders war die Wohnung des Mannes über seinem Atelier von einem Unbekannten in Brand gesetzt worden, wie die Polizei am Freitag (4. November) berichtete.

In dem Haus schlugen außerdem Leichenspürhunde an. Am Freitag war auch ein Waldstück in Moers mit Leichenspürhunden abgesucht worden, zunächst ohne Erfolg. Für Hinweise zur Ermittlung des Täters oder der Täter setzte die Staatsanwaltschaft eine Belohnung von 3000 Euro aus. Zu möglichen Hintergründen der Tat wollten sich die Ermittler nicht äußern.

dpa