Herten: Angriff auf Mutter – Fahndung nach Verdächtigem läuft

In Herten wurde eine Frau vor den Augen ihres Sohnes lebensgefährlich verletzt. Die Polizei fahndet nach dem mutmaßlichen Täter.
Blaulicht Streifenwagen Polizei
Ein herbeirauschendes Polizeiauto. Foto: Daniel Karmann/dpa
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Ein herbeirauschendes Polizeiauto. Foto: Daniel Karmann/dpa

In Herten kam es vermutlich zu einer schrecklichen Beziehungstat. Dort kam es zu einem lebensgefährlichen Angriff auf eine Mutter vor den Augen ihres Kindes. Die Mordkommission fahndet weiter nach dem Verdächtigen. Die Ermittler gehen von einer Beziehungstat aus. Ein Mann hatte am Montagmorgen in Herten im Ruhrgebiet die 32-Jährige vor den Augen ihres fünfjährigen Sohnes angegriffen und lebensgefährlich verletzt.

Die Frau sei inzwischen auf dem Weg der Besserung, sagte ein Sprecher der Bochumer Staatsanwaltschaft am Dienstag. Wie der Angreifer die Frau verletzte, wollten die Behörden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mitteilen. Es gebe einen konkreten Verdächtigen, zu dem man aber noch keine Einzelheiten nenne, hieß es.

Der Verdächtige soll am Tatort eine Mütze zurückgelassen haben. Der fünfjährige Sohn blieb körperlich unverletzt, wurde aber Zeuge des Angriffs. Neben dem Kind hatten noch weitere Zeugen die Tat beobachtet. Der flüchtige Mann soll korpulent sein und bei der Tat eine grüne Bomberjacke getragen haben. Er war am Montag zunächst trotz Fahndung mit Spürhund und Hubschrauber entkommen.

dpa