A 61 bei Rheinbach: Drogenfahnder finden gut 51 Kilo Kokain in zwei Autos

Auf der A61 sind Drogenfahndern kürzlich zwei Autos ins Netz gegangen, die insgesamt 51 Kilo Kokain schmuggelten.
Drogenfahnder finden gut 51 Kilo Kokain in zwei Autos
Mehrere Päckchen mit Kokain liegen in einem vom Zoll kontrollierten Auto in einem Versteck unter dem Rücksitz. Foto: ---/Hauptzollamt Köln/dpa
Mehrere Päckchen mit Kokain liegen in einem vom Zoll kontrollierten Auto in einem Versteck unter dem Rücksitz. Foto: ---/Hauptzollamt Köln/dpa

Großer Fund für Drogenfahnder in NRW: Bei einer Fahrzeugkontrollen auf der Autobahn 61 entdeckten die Beamten gleich zweimal ungewöhnlich große Kokain-Lieferungen. Im Auto eines 25-Jährigen fanden die Beamten bei einer Kontrolle am Rastplatz Peppenhoven-West bei Rheinbach mehr als 35 Kilogramm Kokain.

Die Drogen mit einem Straßenverkaufswert von rund 2,5 Millionen Euro hätten kaum getarnt in einem Pappkarton in der Reserveradmulde gelegen, sagte Zoll-Sprecher Jens Ahland am Mittwoch. „So einfach machen es die Drogenschmuggler meinen Kolleginnen und Kollegen wirklich selten.“

A61 laut Zoll besonders beliebte Autobahn bei Drogenschmugglern

Dabei sei die Größenordnung der Lieferung außergewöhnlich. „Mehr als 35 Kilogramm Kokain in einem PKW sind für uns ein neuer Rekordwert.“ Der 25-Jährige sei den Ermittlungen zufolge auf dem Weg von Belgien nach Slowenien gewesen. Die Route über die A61 sei für den Drogenschmuggel durch Europa bei den Tätern beliebt.

Ein paar Tage zuvor hatten die Täter an gleicher Stelle zwei 37 und 42 Jahre alte Männer gestoppt, die gut 16 Kilo Kokain aus den Niederlanden nach Italien bringen wollten. Die Drogen waren unter dem Rücksitz versteckt. Alle Männer wurden festgenommen.

Beide Kontrollen hätten bereits vor knapp vier Wochen stattgefunden, teilte der Zoll mit. Aus ermittlungstaktischen Gründen seien sie erst jetzt öffentlich gemacht worden.

dpa