NRW plant neue Corona-Regeln: Clubs dicht, aber keine Geisterspiele

Die CDU hat sich im Düsseldorfer Landtag über geplante Maßnahmen im Kampf gegen die vierte Corona-Welle beraten. Demnach sollen Diskotheken und Clubs angesichts der aktuellen Lage schließen, Fußballspiele vor weniger Publikum stattfinden. Was sonst noch geplant ist, erfahrt ihr hier.
Party Club Feier Disco
Foto: Felix Kästle/dpa

Die CDU hat sich nach Informationen aus nordrhein-westfälischen Koalitionskreisen dafür ausgesprochen, Diskotheken und Clubs angesichts der Corona-Lage zu schließen. Außerdem möchte sie die Zuschauerzahl in Fußballstadien demnach auf ein Drittel der Kapazität begrenzen, aber keine „Geisterspiele“ in NRW. Die Weihnachtsmärkte sollen unter den geltenden Regelungen weiter stattfinden.

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Nach Informationen der dpa handelt es sich dabei zunächst um eine nicht formell abgestimmte „Ideensammlung“ aus dem Koalitionsausschuss von CDU und FDP, die CDU-Fraktionschef Bodo Löttgen am Dienstag in seiner Fraktion vorgetragen hat. Einige der Punkte seien auf derzeitiger Rechtsgrundlage gar nicht allein von der Landesregierung umsetzbar, hieß es.

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Die Landesregierung will an diesem Mittwoch schärfere Corona-Maßnahmen für das bevölkerungsreichste Bundesland beschließen. Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat bereits Kontaktreduzierungen angekündigt. Auch soll die Maskenpflicht im Schulunterricht wieder eingeführt werden. Der Düsseldorfer Landtag wird in einer Sondersitzung über die Corona-Lage beraten.

dpa