NRW erhöht Corona-Bußgelder: So teuer sind Verstöße gegen die neuen Regeln

NRW erhöht die Corona-Bußgelder: Wer künftig seine Maske im ÖPNV nicht trägt, falsche Ergebnisse vorlegt oder ausstellt, muss in Zukunft tief in die Tasche greifen.
Polizei Düsseldorf Rheinpromenade Blaulicht
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Mit den neuen Corona-Regeln, die seit Mittwoch, 24. November, gelten, gibt es in NRW auch eine neue Bußgeldverordnung. Ab sofort werden auch die Strafen bei entsprechenden Verstößen angehoben. Und das deutlich. In unserer Übersicht erfahrt ihr, was euch bei Verstößen gegen die neuen Verordnungen erwartet.

  • Wer seine Maske trotz Vorgabe nicht (ordnungsgemäß) trägt, beispielsweise im Nahverkehr, zahlt 150 Euro (bislang 50 Euro).
  • Werden Corona-Tests oder Impfnachweise bei Veranstaltungen oder in Restaurants nicht ordentlich kontrolliert, werden 2000 Euro fällig (bislang 500 Euro).
  • Wer als Veranstalter Nicht-Immunisierten wissentlich Eintritt gewährt, zahlt ebenfalls 2000 Euro.
  • Wer ein Testergebnis meldet, ohne dass ein Ergebnis vorliegt, muss mit einer Strafe zwischen 2000 und 5000 Euro rechnen.
  • Stellt eine Person einen gefälschtes Dokument aus, muss diese ebenfalls mit einer Strafe in Höhe zwischen 2000 und 5000 Euro rechnen (bislang 1000 Euro).
  • Sollte eine Person einen gefälschten Nachweis vorlegen, zahlt diese 1000 Euro.
  • Wer seine Quarantäne nicht ordnungsgemäß durchführt, zu spät antritt, Besuch empfängt oder gegen die Regeln (2G, 2G plus oder 3G) verstößt, zahlt 250 Euro.

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Auch in der Wirtschaft werden die Daumenschrauben angezogen. Nachdem zu Beginn der Pandemie vor allem die Großbetriebe unter Druck gerieten, sollen auch hier die Maßnahmen noch mal verschärft werden. So sollen vor allem in Fleischbetrieben Tests durchgesetzt werden. Wer Menschen ohne entsprechende Tests arbeiten lässt, zahlt zwischen 1000 und 5000 Euro. Wer die Vorgänge in den Betrieben nicht vernünftig dokumentiert, geht das Risiko ein, 1000 bis 2500 Euro zahlen zu müssen.

Dazu kommen weitere Verstöße, die nicht näher aufgeführt sind. Sollte in irgendeiner anderen Form gegen geltende Coronaregeln verstoßen werden, drohen Geldbußen in Höhe von 500 Euro. Und dies ist nur für den ersten Fall anzuwenden. Sollte ein einmaliges Bußgeld nicht ausreichen, verdoppeln sich die Strafen bei Folgeverstößen.

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