NRW: Beeinträchtigungen im Bahnverkehr bis Montagnachmittag

Der Bahnverkehr in NRW wird in Folge des Sturmtiefs "Zeynep" bis Montagnachmittag beeinträchtigt sein. Reisende müssen weiter mit Ausfällen und Verspätungen rechnen.
Bahn Zeynep Ausfall
"Zug fällt heute aus" steht wegen Sturmtief "Zeynep" auf der Anzeigetafel am Essener Hauptbahnhof vor etlichen Verbindungen. Foto: Roland Weihrauch/dpa
Bahn Zeynep Ausfall
"Zug fällt heute aus" steht wegen Sturmtief "Zeynep" auf der Anzeigetafel am Essener Hauptbahnhof vor etlichen Verbindungen. Foto: Roland Weihrauch/dpa

Nach dem Orkan „Zeynep“ kommt der Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen nur schleppend wieder in Gang. Fernverkehrszüge können in weiten Teilen von NRW noch nicht fahren. Bahnreisende müssen weiter mit starken Beeinträchtigungen rechnen.

„Aufgrund von Unwetterschäden kommt es im Norden Deutschlands und in Nordrhein-Westfalen bis mindestens Montagnachmittag zu Verspätungen und Zugausfällen“, teilte die Deutsche Bahn am Samstagnachmittag mit und forderte dazu auf, Reisen von und nach Hamburg und Bremen zu vermeiden. Der Bahn zufolge verkehren am Samstag bis mindestens 18 Uhr keine Fernverkehrszüge nördlich von Dortmund, Hannover und Berlin. Bis dahin fallen auch ICE-Züge auf der Strecke Köln – Hannover – Berlin aus, genau wie ICE-Züge zwischen Kassel-Wilhelmshöhe und Berlin.

Eine Bahnsprecherin in Düsseldorf sagte, auch im Regionalverkehr komme es nach wie vor zu größeren Einschränkungen, aber im Laufe des Tages hätten viele Linien ihren Betrieb wieder aufnehmen können. Auf der Strecke Köln – Düsseldorf – Dortmund könnten erste Züge wieder über Duisburg und Essen fahren. Allerdings müssten diese zwischen Düsseldorf und Duisburg über die Wedau-Strecke geführt werden, was zu Ausfällen und Verspätungen führe.

Nach Angaben der Deutschen Bahn hat es durch die Sturmperiode der vergangenen Tage bereits Schäden im Eisenbahnnetz auf einer Länge von mehr als 1000 Kilometer gegeben.

dpa