Entscheidung gefallen: Erstmal kein Karneval in Mönchengladbach

Der Mönchengladbacher Karnevalsverband hat die Proklamation des Prinzenpaares verschoben. Sie soll nun erst im neuen Jahr stattfinden.
Foto: Jana Bauch/dpa

Die aktuelle Corona-Situation und die hohen Inzidenzen machen den Karnevalsfreunden und Jecken in der Vitusstadt erneut zu schaffen. So hat der Mönchengladbacher Karnevalsverband (MKV) jetzt aufgrund der aktuellen Entwicklungen die für Freitag angesetzte Proklamation des Prinzenpaares in der Kaiser-Friedrich-Halle abgesagt.

MKV-Chef Gert Kartheuser sagte der „Rheinischen Post„: „Schweren Herzens haben wir uns heute in unserer außerordentlichen Präsidiumssitzung dazu entschieden, die Proklamation unseres designierten Prinzenpaars Stefan und Bianca Zimmermanns für dieses Jahr abzusagen. Wir haben bis tief in die Nacht diskutiert. Aber es ist die richtige Entscheidung. Die Gesundheit steht über allem.“

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Zuvor war bereits das Kartenkontingent stark eingeschränkt worden, doch auch Gäste, die bereits Eintrittskarten erworben hatten, sagten nach und nach ab, wie es weiter heißt. Daher habe man sich zu diesem Schritt der Absage entschlossen. Als Nachholtermin steht zunächst der 5. Januar 2022 im Raum – jedoch abhängig davon, wie sich die Situation bis dahin entwickelt. Die bereits gekauften Karten, die nicht zurückgegeben wurden, sollen ihre Gültigkeit behalten.

Mönchengladbach: Weihnachtsmärkte vor Absage?

Auch für die Weihnachtsmärkte werden die nächsten Tage spannend. Für den Christkindlmarkt auf dem Kapuzinerplatz fordern die Veranstalter bereits die 2G-Regel. Für die anderen Weihnachtsmärkte an der Hindenburgstraße sowie auf dem Alten Markt wartet man auf die Entscheidung am kommenden Donnerstag, wenn die Länder in ihrer großen Runde weitere Schritte beraten wollen.

Da die Weihnachtsmärkte anders als die Proklamation unter freiem Himmel stattfinden, hoffen die Betreiber und Veranstalter, diese mit Auflagen durchführen zu können. Egal ob 3G, 2G oder 2GPlus – die städtische Marketinggesellschaft MGMG und ihr Geschäftsführer Peter Schlipköter sind zuversichtlich, die Anforderungen stemmen zu können.

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