Mann fliegt mit gefälschtem Impfausweis auf – seine Reaktion macht sprachlos

Immer häufiger hört man von gefälschten Impfausweisen. In Menden (NRW) hat ein 41 Jahre alter Mann mit einem gefälschten Impfpass in einer Apotheke versucht, sich einen digitalen Impfnachweis zu erschwindeln. Er flog auf, weil der Apotheker die Fälschung erkannte. Die Reaktion des ertappten Mannes überrascht. So viel sei verraten: Reue zeigte er keine.
Impfpass Corona Finger
Foto: Marijan Murat/dpa

Immer mehr Menschen, die sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen wollen, greifen auf gefälschte Impfpässe zurück. Der bekannteste Fall in Deutschland ist eng mit dem Namen des Fußballtrainers Markus Anfang verbunden, der bei Werder Bremen mit einem gefälschten Impfzertifikat aufflog, nachdem er in Köln ausgiebig Karneval gefeiert hatte. Doch generell häufen sich die Meldungen in Deutschland zu gefälschten Impfausweisen. Im sauerländischen Menden (NRW) hat sich nun ein besonders dreister Fall abgespielt. Das berichtet der „Hellweger Anzeiger“.

Ein 41 Jahre alter Mendener wollte sich mit einem gefälschten Impfausweis einen QR-Code für die Smartphone-App erschleichen. Doch die Apotheke prüfte den gelben Impfpass und fand gleich mehrere Fälschungshinweise, weshalb der Mann bei seinem Versuch leer ausging. Nun erwartet ihn eine erhebliche Strafe. Denn, wer einen manipulierten Impfausweis nutzt, dem droht eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe bis zu 25.000 Euro. Wer die Impfnachweise selbst fälscht, kassiert im drastischsten Fall eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine hohe Geldstrafe. Das Risiko ist also im Vergleich zum kleinen Piks enorm.

Doch der Sauerländer zeigte sich relativ unbeeindruckt, offenbarte keinerlei Reue und überraschte stattdessen mit einer dreisten Aussage. Gegenüber der Polizei sagte er aus, dass er beim nächsten Versuch darauf achten werde, einen besser gefälschten Ausweis vorzulegen.

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