Mann tötet Ehefrau und baut heftigen Unfall auf der Flucht

Tödliches Ehe-Drama in NRW: Eine 63-jährige Frau ist in Lindlar (Oberbergischer Kreis) von ihrem Ehemann getötet worden. Sie starb an Kopfverletzungen. Der Ehemann fuhr mit seinem Auto gegen einen Baum und erlitt lebensgefährliche Verletzungen.
Unfall Lindlar
Der Pkw liegt nach dem Unfall in Lindlar völlig zerstört auf der Fahrbahn. Foto: Markus Klümper/dpa
Unfall Lindlar
Der Pkw liegt nach dem Unfall in Lindlar völlig zerstört auf der Fahrbahn. Foto: Markus Klümper/dpa

Ein Ehe-Streit, zwei Leichen und viele Fragezeichen: Eine 63 Jahre alte Frau ist in Lindlar im Oberbergischen Kreis (NRW) getötet worden. Wie die Polizei mitteilte, steht der Ehemann unter Tatverdacht. Der 63 Jahre alte Mann soll nach einem handfesten Streit am Sonntagnachmittag die gemeinsame Wohnung verlassen haben und mit seinem Porsche Cayenne die Flucht angetreten haben. Dabei fuhr er mit seinem Luxusauto gegen einen Baum und befindet sich selbst in Lebensgefahr.

Er wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Ehefrau wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen und starb dort an schwersten Kopfverletzungen. Die Mordkommission der Polizei Köln ermittelt nun zu den Tathintergründen.

Mann bei Autounfall schwerstverletzt - Motorblock fliegt weit

Der herausgerissene Motorblock liegt nach dem Unfall in Lindlar auf der Fahrbahn. Foto: Markus Klümper/dpa

Wie die Polizei mitteilte, kam das Auto des Mannes am späten Sonntagnachmittag aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Beim Zusammenstoß mit dem Baum wurde demnach der Motorblock des Wagens herausgerissen und flog meterweit. Der 63-Jährige musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Kölner Klinik transportiert werden. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauerten an.

Habt ihr suizidale Gedanken oder habt ihr diese bei einem Angehörigen/Bekannten festgestellt? Hilfe bietet die Telefonseelsorge: Anonyme Beratung erhält man rund um die Uhr unter den kostenlosen Nummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222. Auch eine Beratung über das Internet ist möglich unter www.telefonseelsorge.de.

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mit dpa