Langenfeld: Mann will belästigter Frau helfen und wird dann vom Täter niedergestochen

Nachdem ein Mann in einer S-Bahn offenbar eine Frau belästigte, hat der Täter auf einen Helfer eingestochen. Die Polizei ermittelt.
Polizei Blaulicht
Die Polizei auf dem Weg zu einem Einsatz. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa
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Die Polizei auf dem Weg zu einem Einsatz. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Offenbar hat es am frühen Samstagmorgen einen Fall von Zivilcourage geben, bei dem der Helfer später zum Opfer wurde. Auf einen 34 Jahre alten Mann wurde eingestochen, nachdem er einer Frau zur Hilfe eilte, die in einer S-Bahn von einem Mann belästigt wurde. Als die beiden Männer aus der Bahn ausstiegen, kam es in Langenfeld zu dem Messerangriff.

Wie der „Express“ berichtet, ereignete sich der Zwischenfall in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen zwei Uhr. Die drei Beteiligten saßen in einer S-Bahn, die unter anderem am S-Bahnhof in Langenfeld Halt machte. Dabei wurde eine Frau offenbar von einem Mann belästigt. Dabei griff ein Mann ein, der später selbst zum Opfer wurde.

S-Bahnhof Langenfeld: Helfer wird Opfer von Messerangriff

Während die Frau offenbar auch nach dem Halt „Langenfeld“ im Zug blieb, stiegen die beiden Männer aus. Danach wurde der 34-Jährige von dem Mann, der zuvor die Frau belästigte, angegriffen. Er zückte ein Messer und stach auf ihn ein. Augenzeugen riefen danach die Polizei.

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Nach der Attacke flüchtete der Angreifer. Nach ihm wird nun gefahndet – erste Versuche, ihn in der Nähe des Tatortes aufzuspüren, blieben allerdings erfolglos. Das Opfer wurde bei dem Angriff verletzt und zu weiteren Behandlungen ins Krankenhaus gebracht. Es konnte nach Angaben der Ermittler ein erstes Täterprofil erstellt werden.

  • männlich, 25 bis 28 Jahre alt, arabisches Erscheinungsbild, dunkle Kleidung, schwarzer Bart und schwarze kurze Haare

Die zuständige Polizei in Langenfeld hofft auf sachdienliche Hinweise zu dem Täter und hofft darauf, dass sich Augenzeugen melden können. Kontakt zu den Ermittlern können sie unter  02173/288-6310. Dabei wird insbesondere auf die Mithilfe der Frau aus der S-Bahn gehofft, da sie Täter und Opfer der Messerattacke augenscheinlich beide vor der Tat gesehen hat.