Kurioser Fall in Essen: Dealer zeigt Polizisten Drogenversteck

Kurioser geht's kaum: In Essen (NRW) hat ein ehemaliger Dealer der Polizei ein Drogenversteck am Hauptbahnhof gezeigt.
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Fünf dicke Klumpen Marihuana fanden die Beamten in einem Drogenversteck. Foto: Bundespolizei
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Fünf dicke Klumpen Marihuana fanden die Beamten in einem Drogenversteck. Foto: Bundespolizei

Einen Sinneswandel hat ein offenbar geläuterter Turkmene aus dem Schwarzwald durchlebt, als er den Beamten der Bundespolizei am Essener Hauptbahnhof ein Drogenversteck zeigte. Kurios: Der 23-Jährige ist selbst einschlägig polizeibekannt – wegen Drogenhandels! Doch anstatt sich der neuen Ware anzunehmen, hat er dafür gesorgt, dass die Ordnungshüter das Rauschgift konfiszieren. Was war passiert?

Am Sonntagnachmittag, 22. Mai, bestreiften Bundespolizisten den Hauptbahnhof in Essen (NRW). Dort sprach sie ein junger Mann an und erklärte, dass er nördlich des Hauptbahnhofes „ein wenig Betäubungsmittel“ gefunden habe. Der turkmenische Staatsangehörige aus dem Schwarzwald führte die Beamten zu dem Versteck.

Dort staunten die Einsatzkräfte nicht schlecht, als sie mehrere in Frischhaltefolie eingepackte Einheiten Marihuana vorfanden. Die Bundespolizisten stellten die Drogen sicher und brachten sie zur Wache. Die circa 220 Gramm wurden wenig später der zuständigen Polizei in Essen übergeben, die die weiteren Ermittlungen übernahm. Auch der, wegen Straftaten gegen das Betäubungsmittelgesetz bekannte Finder, soll noch einmal befragt werden.

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