Köln-Porz: Weltkriegsbombe erfolgreich entschärft

Bei Sondierungsarbeiten wurde in Köln-Porz eine Weltkriegsbombe gefunden. Nach einer Evakuierung konnte sie erfolgreich entschärft werden.
Weltkriegsbombe
Foto: Fredrik von Erichsen/dpa

In Köln-Porz wurde am Dienstag bei Sondierungsarbeiten ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die Entschärfung lief nach Plan.

Der vorläufige Gefahrenbereich wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf mit einem Radius von 300 Metern festgelegt. Rund 800 Personen waren von Evakuierungsmaßnahmen betroffen. Für sie wurde in der Turnhalle der Grundschule Kupfergasse (Kupfergasse 31, 51145 Köln) eine Anlaufstelle eingerichtet. Krankentransporte brachten erkrankte oder bettlägerige Bewohner aus dem Gefahrenbereich.

Die Josef-Broicher-Straße und die Straße „Im Falkenhorst“ wurden zwischenzeitlich für den Verkehr gesperrt – später auch die Kennedystraße sowie die Abfahrt „Urbach“ der A59 und der Luftraum.

Um 16.10 Uhr konnte die englische 2,5-Zentner-Bombe mit Aufschlagzünder ohne Zwischenfälle entschärft werden. Die Entschärfung erfolgte durch die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Düsseldorf.

Am Einsatz waren 47 Mitarbeitende des Ordnungsdienstes der Stadt Köln beteiligt, darunter zwei Fahrradstreifen. Von der Feuerwehr waren zwei Mitarbeiter im Einsatz, von der Polizei fünf Mitarbeitende.