Kein Ausweis, kein Eintritt – CDU will in Duisburg strikt gegen junge Freibadbesucher vorgehen

Gerade gegen junge Freibadbesucher soll in Duisburg vorgegangen werden – heißt es bald "Kein Ausweis, kein Eintrtt"?
Rheinbad öffnet Freibad
Badelatschen stehen am Beckenrand eines Freibads. Foto: Caroline Seidel/dpa
Rheinbad öffnet Freibad
Badelatschen stehen am Beckenrand eines Freibads. Foto: Caroline Seidel/dpa

Immer wieder hat die Polizei in den vergangenen Wochen und Monaten ausrücken müssen, immer wieder ging es für die Beamten zum Duisburger Allwetterbad in Walsum. Nun wollen offenbar Lokalpolitiker durchgreifen. Was die Ideen für das Freibad betrifft, geht es in erster Linie um die Gäste unter 30.

Wie die „Rheinische Post“ berichtet, stand das Umgehen mit der Situation schon jetzt in der CDU-Fraktion zur Diskussion. Bei der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung sei dann angedacht, dass schon eingesammelte Vorschläge angesprochen werden sollen. Dem Bericht zufolge sei eine Idee: „Kein Ausweis, kein Eintritt“. Denn zumindest für Personen unter 30 – auch hier ist ja für die Alterskontrolle schon ein Ausweis nötig – soll festgelegt werden, dass sie das Schwimmbad betreten dürfen, wenn ihr Ausweis kontrolliert wurde.

>> Freibäder in Düsseldorf: Unsere Top-Adressen für heiße Sommertage <<

Alkoholverbot künftig im Allwetterbad im Duisburger Norden?

Darüber hinaus sei auch von einem strikten Alkoholverbot die Rede. Auch eine Idee sei es, ebenso strikt an der Planung eines festen Familientages zu arbeiten. Vermutlich soll dann gerade Eltern und jüngeren Kindern, die plantschen wollen, ein entspannteres und sicheres Ambiente zugesprochen werden. Anberaumt ist die Diskussion zu solchen Ideen dann für den 25. August.

>> Düsseldorfer Stadtrat hat beschlossen: Kein kostenloser Freibad-Eintritt für Schüler <<

Dann sei die Situation rund um das Allwetterbad in Walsum im Duisburger Norden auf der Tagesordnung der Bezirksvertretung. Den dazugehörige Antrag habe es von der CDU gegeben. Dem „RP“-Bericht zufolge hat es in diesem Jahr bereits neun Polizeieinsätze vor Ort gegeben. Dabei variierten die Straftaten – unter anderem hätten die Beamten schon wegen sexueller Belästigung, Pöbeleien und Körperverletzungen ausrücken müssen.

>> Fritten-Wucher in Kölner Freibädern! Hier kostet eine Pommes 6 Euro <<