Im Rhein bei Duisburg vermisster Vater und Sohn: Gezielte Suche eingestellt

Seit Dienstagabend werden ein Neunjähriger und sein Vater im Rhein vermisst – beide wurden von der Strömung mitgerissen. Dass sie den Unfall überlebt haben, wird immer unwahrscheinlicher.
Vater und Sohn am Rhein vermisst - Suche wird fortgesetzt
Die Wasserschutzpolizei in Duisburg sucht nach einem neunjährigen Jungen und seinem 64-jährigen Vater. Foto: Alexander Forstreuter/dpa
Vater und Sohn am Rhein vermisst - Suche wird fortgesetzt
Die Wasserschutzpolizei in Duisburg sucht nach einem neunjährigen Jungen und seinem 64-jährigen Vater. Foto: Alexander Forstreuter/dpa

Ein weiterer Unfall am Rhein mit tragischem Ende: Die Polizeibehörden entlang des Rheins zwischen Duisburg und Emmerich an der Grenze zu den Niederlanden haben die aktive Suche nach dem neunjährigen Jungen und seinem 64 Jahre alten Vater eingestellt. Das sagte am Donnerstag ein Duisburger Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Der Junge und sein Vater werden seit Dienstagabend vermisst. Sie waren den Angaben zufolge von der Strömung des Flusses erfasst worden und abgetrieben. „Wir halten natürlich überall weiterhin die Augen offen. Aber wir suchen jetzt nicht mehr gezielt“, sagte der Polizeisprecher.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte das Kind am Rhein im Wasser gespielt und war von der gefährlichen Strömung mitgerissen worden. Der Vater und die 33 Jahre alte Mutter waren daraufhin ins Wasser gesprungen, um den Jungen zu retten. Der Vater war nach früheren Polizeiangaben beim Rettungsversuch ebenfalls abgetrieben worden. Einem Angler, der die Hilferufe der Eltern gehört hatte, war es noch gelungen, die Mutter mit einem Kescher an Land zu ziehen.

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Eine sofort eingeleitete Suchaktion, an der sich Feuerwehren aus Duisburg und Wesel, die DLRG und die Wasserschutzpolizei beteiligt hatten, blieb trotz des Einsatzes von Tauchern und Hubschraubern ohne Erfolg. Auch die am Mittwoch fortgesetzte Suche entlang der Uferbereiche brachte nicht das erhoffte Ergebnis.

dpa