Heftige Explosion – Geldautomatensprengung reist komplette Hauswand weg

Im märkischen Kreis wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, den 19. Januar, ein Geldautomat gesprengt. Die Detonation riss die gesamte Hauswand weg.
Hauswand nach einer Sprengung eines Geldautomaten
Foto: KPB Märkischer Kreis
Hauswand nach einer Sprengung eines Geldautomaten
Foto: KPB Märkischer Kreis

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch schreckte eine laute Explosion die Anwohner im märkischen Kreis nördlich von Lüdenscheid (NRW) auf. Unbekannte hatten in einer Bankfiliale versucht, den Geldautomaten aufzusprengen. Die Detonation war dermaßen stark, dass sich der Polizei beim Eintreffen ein Schlachtfeld bot.

Gegen 2 Uhr in der Nacht waren die Beamten vor Ort und sahen ein Trümmerfeld. Die gesamte Hauswand wurde durch die Detonation weggerissen. Deshalb wurden neben Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes auch ein Statiker angefordert. Dieser soll feststellen, ob das Gebäude einsturzgefährdet ist.

Neben der Bankfiliale befinden sich im Gebäude noch ein Zahnarzt und eine Bäckerei. Ob das Gebäude aber komplett abgerissen werden muss, hängt von den Ergebnissen des Statikers ab.

Eine Zeugin hatte noch beobachten können, wie einer von vier Tätern in einem weißen Audi Kombi verschwand. Zwei Autos, einer davon der Audi, fuhren nach der Tat mit hoher Geschwindigkeit vom Tatort Richtung Lüdenscheid. Ob die Täter etwas erbeuten konnten, ist nicht bekannt.

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