Weihnachtsgottesdienste 2021 in NRW: Diese Corona-Regeln sind geplant

Bis Weihnachten ist es nicht mehr lange hin. Wie genau dann die Corona-Regeln für die Gottesdienste aussehen werden, steht noch nicht endgültig fest. Meist wird es aber auf 2G oder 3G hinauslaufen.
Weihnachten in Köln
Foto: Roberto Pfeil/dpa

Gottesdienstbesucher müssen sich an Heiligabend und Weihnachten auf unterschiedliche Regelungen in Nordrhein-Westfalen einstellen. Für die katholische Kirche sagte Antonius Hamers vom Katholischen Büro NRW, die jetzige Coronaschutzverordnung gelte nur bis zum 21. Dezember, insofern sei die Lage derzeit noch unklar.

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„Im Moment richten wir uns darauf ein, dass wir bei Gottesdiensten mit erhöhter Nachfrage 2G oder 3G anbieten“, sagte Hamers. Bei 2G haben nur Geimpfte und Genesene Zugang, bei 3G zusätzlich auch negativ Getestete. Außerdem müssten die Besucher und Besucherinnen durchgängig Maske tragen und Abstände einhalten. Mit Maske könne dann auch gesungen werden. In den meisten Gemeinden müsse man sich auch vorab für den Gottesdienst anmelden, sagte Hamers.

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Die Evangelische Kirche von Westfalen empfiehlt den Gemeinden für die Heiligabend- und Weihnachtsgottesdienste 2G. Ausnahme: Schülerinnen und Schüler, die laut Coronaschutzverordnung des Landes NRW auch in den Weihnachtsferien als getestet gelten. „Nicht immunisierte Menschen werden gebeten, sich zum eigenen Schutz vor einer Infektion mit möglicherweise schwerem Krankheitsverlauf nicht der Gefahr einer Menschenansammlung auszusetzen“, heißt es auf der Website der Landeskirche.

Die Evangelische Kirche im Rheinland wiederum verweist auf die noch ausstehende neue Coronaschutzverordnung. Bisher empfehle die Landeskirche mindestens 3G, „wo örtlich angezeigt und machbar“ auch 2G. Weiteres müsse sich aus der neuen Verordnung ergeben. Planungssicherheit und Pandemie passten eben leider kaum zusammen, sagte ein Sprecher.

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Vereinzelt wird es aber auch Gottesdienste geben, die Ungeimpfte ohne Test besuchen können, dann allerdings immer unter Einhaltung der Hygieneregeln mit Maske und ausreichendem Abstand. Dies gilt zum Beispiel für einzelne Messen im Kölner Dom. Die großen Festgottesdienste würden dort aber unter 3G-Bedingungen abgehalten werden, damit die Abstände reduziert werden könnten, sagte ein Sprecher.

dpa