Gedenkfeier für Flutopfer in Euskirchen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Zum Jahrestag der Flutkatastrophe wird es am 14. Juli in Euskirchen eine Gedenkveranstaltung mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Ministerpräsident Hendrik Wüst geben.
Flut-Katastrophe
Die Flut-Katastrophe im Kreis Euskirchen Foto: Fabian Strauch/dpa
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Die Flut-Katastrophe im Kreis Euskirchen Foto: Fabian Strauch/dpa

In der kommenden Woche jährt sich die Flutkatastrophe von 2021 zum ersten Mal. Das Land Nordrhein-Westfalen will diesen Tag entsprechend gestalten.

Zum Jahrestag der Flut-Katastrophe in Nordrhein-Westfalen wird es am 14. Juli eine zentrale Gedenkfeier mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Euskirchen (NRW) geben. Das Staatsoberhaupt wird auf Einladung von Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) mit Hinterbliebenen der Opfer an einem ökumenischen Gottesdienst der katholischen und evangelischen Kirche teilnehmen. Das teilte Regierungssprecher Christian Wiermer am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf mit.

Ausgerichtet werde die Gedenkfeier in der Kirche Herz Jesu, die selbst vom Hochwasser betroffen gewesen sei. Im Anschluss an den Gottesdienst wollen Steinmeier und Wüst in der Kirche sprechen.

Flutkatastrophe: 13 Milliarden Euro Schaden

Angehörige der Opfer haben die Gelegenheit zu einem Austausch mit dem Bundes- und dem Ministerpräsidenten. Zu der Gedenkfeier werden Hilfsorganisationen und Kommunalvertreter der vom Hochwasser betroffenen Regionen erwartet, ebenso wie weitere Repräsentanten der Landesregierung, des Landtags und der Kirchen.

Bei der Hochwasserkatastrophe Mitte Juli 2021 waren allein in NRW 49 Menschen gestorben. Die Schäden werden auf etwa 13 Milliarden Euro beziffert.

Im rheinland-pfälzischen Ahrtal hatte die Sturzflut am 14. und 15. Juli 2021 sogar 134 Todesopfer gefordert. Auch hier soll es am selben Tag wie in NRW eine Gedenkveranstaltung im Kurpark von Bad Neuenahr für bis zu 2000 Besucher geben. Der Bundespräsident wird ebenfalls erwartet.

Der NRW-Landtag hatte in der vergangenen Woche beschlossen, den Untersuchungsausschuss zur Aufarbeitung der Flutkatastrophe auch in der neuen Wahlperiode fortzusetzen.

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dpa