Stichflamme setzt Kleidung in Brand: Mädchen erleidet schwere Verbrennungen im Chemieunterricht

Bei einem Unfall während eines Chemieexperiments in einer Schule in Essen hat ein Mädchen schwere Verbrennungen erlitten. Die Polizei ermittelt.
Corona Schule Alarm
Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
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Im Gegensatz zum trockenen Deutschunterricht oder der tückischen Mathematik hatte Chemie immer den Vorteil spannender Experimente. In diesem Fall aber ging das Experiment an einer Schule in Essen (NRW) gehörig schief.

Bei einem Unfall im Chemieunterricht hat eine Schülerin am Mittwoch schwere Verbrennungen erlitten. Nach bisherigen Erkenntnissen sei bei einem Experiment eine Stichflamme entstanden, die die Kleidung der Elfjährigen in Brand setzte, sagte ein Feuerwehrsprecher. Als die Feuerwehr eintraf, waren die Flammen bereits mit einer Löschdecke gelöscht.

Das Mädchen wurde mit Verbrennungen im Gesicht und am Oberkörper in eine Bochumer Spezialklinik gebracht. Etwa 20 Prozent der Hautoberfläche seien verbrannt, sagte der Sprecher.

Zum Zeitpunkt des Unfalls seien die Lehrerin und insgesamt vier Schüler in dem Raum der Hauptschule gewesen. Wie es zu dem Vorfall kam, war zunächst unklar. Die Polizei ermittelt. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

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dpa