Düsseldorfer fährt mit dem Rad nach Thailand – jetzt ist er in Georgien

Vor viereinhalb Monaten hat Moritz Heller Düsseldorf in Richtung Thailand verlassen. Mit dem Fahrrad. Seitdem radelt er um den Globus. Mittlerweile ist er in Georgien angekommen.
Radtour nach Thailand Marcel Heller Düsseldorf
Foto: Moritz Heller/dpa

Nach viereinhalb Monaten Reise mit dem Fahrrad quer durch Osteuropa während der Corona-Pandemie ist ein Düsseldorfer in Georgien am Schwarzen Meer eingetroffen. Sein Ziel ist Thailand.

„Ich bin bisher ohne Impfung und Quarantäne durchgekommen“, teilte Moritz Heller der Deutschen Presse-Agentur mit. Mit dem Rad habe er es mittlerweile bis ins Dorf Stepanzminda im Kaukasus am Fünftausender Kasbegi (Kasbek) unweit der russischen Grenze geschafft.

Auf der bisherigen Strecke von mehreren Tausend Kilometer hatte der 36-Jährige Ärger mit dem Grenzschutz der Ukraine. Er überquerte die Grenze illegal und wurde abgeschoben. Sein Tourpartner trennte sich von ihm – und die ursprünglich geplante Route über Russland, Kasachstan, Kirgistan und China musste unter anderem wegen Visa-Problemen drastisch geändert werden.

 

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Nach dem zweiten Anlauf und der dann erfolgreichen Einreise in die Ukraine ging es von Kiew nach Odessa um das Schwarze Meer herum. Rumänien, Bulgarien und die Türkei waren Zwischenstationen. Nun überlegt Heller, wie er sein Endziel Thailand erreichen kann.

Per Flugzeug in die Kaukasusrepublik Aserbaidschan einzureisen, lehnt der Fahrrad-Enthusiast ab. Nun wartet der 36-Jährige auf die Öffnung der iranischen Landgrenze, die am 23. Oktober erfolgen soll. Ob er durch Armenien entlang des Konfliktgebiets Berg-Karabach fährt, ließ er offen. Und nach dem Iran sind noch Pakistan, Indien und das nach einem Putsch geschlossene Myanmar zu durchqueren.

Der Düsseldorfer Heller berichtet regelmäßig von seiner Tour auf seinem YouTube-Kanal „#Kettegeben“ und hält alle Interessierten auch über seinen Instagram-Account auf dem Laufenden.

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dpa