Corona in NRW: So will Hendrik Wüst 3G in Bus und Bahn durchboxen

3G in Bus und Bahn: Wer soll die Impf-, Genesenen- oder Testnachweise kontrollieren? So will Hendrik Wüst die Regel durchboxen!
Sondersitzung Landtag NRW
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst Foto: Marius Becker/dpa

Die Corona-Zahlen in NRW steigen. Eine 3G-Regelung in Bus und Bahn soll diese Entwicklung ab Mittwoch, 24. November 2021, stoppen. Doch wer soll die Impf-Staten, Genesenen-Zertifikate oder die Corona-Tests im ÖPNV und im Fernverkehr kontrollieren? NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (46, CDU) hat eine Idee.

Der Nachfolger von Armin Laschet (60) lässt Bahnbetreibern in seinem Bundesland Extra-Gelder zukommen, um zusätzliche private Sicherheitskräfte „anzuheuern“, wie er am Sonntag im „Bericht aus Berlin“ und im anschließenden Social-Live-Q&A des ARD-Formats offenbarte.

Bislang kontrollieren diese Mitarbeiter nur, ob Fahrgäste auch brav ihre Masken tragen. Jetzt müsse das „Aufgabengebiet“ der Corona-Kontrolleure eben noch ausgedehnt werden. Das könne im übrigen auch eine Option für den Fernverkehr sein, sagte Wüst. Für die 3G-Kontrolle in ICs, ICEs und Co. sehe er allerdings die Bundespolizei in der Verantwortung. Ob die Ordnungshüter jedoch Zeit für Corona-Kontrollen aufbringen können, ist fraglich.

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