Bus-Unfall in Oberbayern: 14 Personen schwer verletzt, einer auf Intensivstation

50 Touristen waren aus Nordrhein-Westfalen unterwegs in den Skiurlaub – und verunglückten in Oberbayern. Nach dem Bus-Unfall am Wochenende laufen die Ermittlungen weiter.
Polizei Unfall Blaulicht
Ein Polizeiauto mit Blaulicht und Unfallmeldung. Foto: Carsten Rehder/dpa
Polizei Unfall Blaulicht
Ein Polizeiauto mit Blaulicht und Unfallmeldung. Foto: Carsten Rehder/dpa

Nachdem am Wochenende 50 Skiurlauber aus NRW mit einem Bus in Oberbayern verunfallten, gehen die Ermittlungen weiter. Wie konnte das passieren?

Mehr als 50 Menschen waren verletzt worden, als der Reisebus laut Polizei am Samstagmorgen nahe Inzell von der Straße abgekommen und eine Böschung hinuntergekippt war. In dem Doppeldecker saßen nach Polizeiangaben 61 Menschen – darunter auch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Sie waren auf dem Weg zum Skiurlaub ins österreichische Kaprun, das etwa 70 Kilometer weiter südlich liegt.

Bus-Unglück in Oberbayern fordert Hubschrauber und hunderte Rettungskräfte

Hunderte Rettungskräfte aus der Region und sechs Hubschrauber waren laut Feuerwehr über Stunden vor Ort. Die Polizei zählte nach Rückmeldungen aus Krankenhäusern am Sonntag insgesamt 52 Verletzte. Unter den Opfern seien 14 Schwerverletzte – davon eine Person auf der Intensivstation. Der 58-jährige Fahrer sei leicht verletzt worden. Unverletzt seien nur neun Menschen geblieben.

Wie genau es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar. Nach ersten Erkenntnissen gingen die Ermittler am Wochenende davon aus, dass der Bus ohne Fremdbeteiligung von der Straße abgekommen war. Die Staatsanwaltschaft Traunstein übernahm die Ermittlungen.

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Zu den Lenkzeiten machte die Polizei zunächst keine Angaben. Auch nicht zur Frage, ob es einen zweiten Fahrer gab. Das Busunternehmen hat seinen Sitz laut Polizei in Beckum im Landkreis Warendorf (NRW). Es wollte auf Anfrage keine Auskunft geben.

dpa