Polizei löst illegalen Rave auf: Techno-Fans wegen Drogen und Corona-Verstößen dran

In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat die Bundespolizei in Bad Honnef eine illegale Raveparty aufgelöst. Die Teilnehmer erwarten hohe Geldstrafen und Anzeigen.
Rave in Versorgungstunnel Bad Honnef
Versorgungstunnel der deutschen Bahn. Foto: Bundespolizei

Als die Bundespolizisten auf ihrer Streife Samstagnacht gegen 0.30 Uhr laute Musik in der Nähe eines Versorgungstunnels der ICE-Schnellfahrtstrecke bei Bad Honnef (NRW) hörten, haben die Beamten sicher nicht schlecht gestaunt: Denn an genau jenem Ort wurde schon einmal eine illegale Party vor wenigen Wochen aufgelöst.

Also riefen die Polizisten weitere Kräfte hinzu und beendeten den Rave im Versorgungstunnel kurzerhand. Von ca. 100 Personen, die auf der illegalen Party anwesend gewesen sein sollen, konnten 36 Personen festgehalten und identifiziert werden. Darüber hinaus stellten die Beamten verschiedene Drogen wie Chrystal Meth, Amphetamine und Marihuana, eine Licht- und eine Musikanlage sicher.

>> Party mit mehr als 30 Menschen nach zwei Tagen aufgelöst <<

Dabei wurden auch die beiden Organisatoren der Party ausfindig gemacht, es handelte sich um eine 19-Jährige und einen 17-Jährigen, die beide aus Köln kommen. Wegen Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren seitens der Polizei eingeleitet. Wegen der Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden zudem Strafverfahren eingeleitet, die Jugendlichen müssen mit hohen Bußgeldern rechnen.

Nach der Auflösung wies die Bundespolizei noch mal ausdrücklich auf die möglichen Gefahren wie vorbeifahrende Züge oder Stromüberschläge hin, die an solchen Orten lauern. Erst recht unter Drogen- und Alkoholeinfluss, wo die Wahrnehmung sowieso getrübt ist.

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