9-Euro-Ticket am langen Wochenende: So soll Chaos vermieden werden

Mit dem Start des 9-Euro-Tickets Anfang Juni stand auch gleich ein langes Pfingstwochenende an. Die Folge: Bahnhöfe in NRW und anderen Bundesländern waren überfüllt. Das soll am langen Fronleichnam-Wochenende vermieden werden.
9-Euro-Ticket - Situation am Wochenende in Berlin
Die Bahnhofs-Situation durch das 9-Euro-Ticket. Foto: Fabian Sommer/dpa
9-Euro-Ticket - Situation am Wochenende in Berlin
Die Bahnhofs-Situation durch das 9-Euro-Ticket. Foto: Fabian Sommer/dpa

Die Deutsche Bahn und die regionalen Verkehrsbündnisse stehen vor einer neuen Herausforderung: Erst am langen Pfingstwochenende hatten ÖPNV-Kunden und Besitzer des neuen 9-Euro-Tickets über chaotische Zustände an diversen Bahnhöfen, auch im Rheinland, geklagt.

Es war von überfüllten Zügen, Verspätungen und Ausfällen die Rede. Die Zahl der Zugreisenden hatte sich zum langen Pfingstwochenende Anfang Juni 2022 zum Start des 9-Euro-Tickets multipliziert. Droht am langen Fronleichnam-Wochenende (15. bis 19. Juni) nun erneutes Chaos im Nahverkehr?

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„Kurzfristig überlastete Bahnhöfe wie zu Pfingsten werden wir aller Vorrausicht nach nicht verhindern können“, sagt Heiko Sedlaczek, Geschäftsführer des NVR. Aber die Organisation solle verbessert werden. Heißt: VRR, NWL und NVR fahren alles auf, was da ist – auf Schiene, am Zug und an den Bahnsteigen. Es sollen alle Züge eingesetzt werden, die zur Verfügung stehen, ebenso alle Zugteile. An den Gleisen sollen zudem mehr Helfer installiert werden, die die Fahrgäste schneller in die Züge befördern. So wolle man unnötige Verspätungen vermeiden.

Sedlaczek appelliert aber auch an die Fahrgäste: Reisende sollten auf die Mitnahme eines Fahrrads verzichten, beim Warten am Gleis die volle Länge des Bahnsteiges nutzen (sich nicht knubbeln) und nicht im Bereich der Tür stehen bleiben!

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