Top-Verdiener laut "Forbes"

Zwölf Millionen Dollar im Jahr für Youtube-Videos

Top-Verdiener laut "Forbes" : Zwölf Millionen Dollar im Jahr für Youtube-Videos Top-Verdiener laut "Forbes" : Zwölf Millionen Dollar im Jahr für Youtube-Videos Foto: ap
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Keine Spur mehr von Nische: Youtube-Stars verdienen auf der Videoplattform jedes Jahr Millionen. Top-Verdiener ist laut einem neuen Ranking der Schwede Felix Kjellberg alias PewDiePie mit satten zwölf Millionen US-Dollar Jahresverdienst.

Der 25-jährige Schwede Kjellberg ist für Videospiele das, was Kommentatoren für Fußballspiele sind. Nur, dass er sich selbst kommentiert. Knapp 40 Millionen Zuschauer haben seine Videos abonniert. Kjellberg alias PewDiePie - ein Name, unter dem ihn deutlich mehr Menschen kennen dürften - ist damit der reichweitenstärkste Youtuber aller Zeiten.

Kjellberg belegt den ersten Platz

Kjellberg belegt den ersten Platz im Ranking der Youtube-Topverdiener, wie das US-Magazin "Forbes" berichtet. Demnach schaffen es die zehn meistverdienenden Webvideomacher auf Youtube auf zusammen rund 54,5 Millionen Dollar Jahresumsatz. Die Zahlen hat "Forbes" anhand unterschiedlicher Daten verschiedener Wirtschaftsinstitute sowie durch Interviews geschätzt, denn kein Youtuber legt seine finanziellen Zahlen wirklich offen.

Ihr Geld verdienen die Stars auf Youtube auf unterschiedlichen Wegen. Einerseits gibt es Werbung, die der Plattform-Anbieter Google, zu dem Youtube gehört, direkt um die Videos platziert. Das können Werbespots vor dem eigentlichen Video oder auch Werbebanner sein. Mit 1.000 Klicks auf ein Video verdient man dem Youtuber Philipp Steuer zufolge etwa einen Euro. 30 Millionen Klicks würden als 30.000 Euro bedeuten.

Der schwedische Youtube-Star heißt im echten Leben Felix Kjellberg. Bekannt geworden ist er mit seinen "Let's Play"-Videos, in denen er Videospiele kommentiert. Mit knapp 40 Millionen (!) Abonnenten ist PewDiePie gleichzeitig der reichweitenstärkste Youtuber aller Zeiten.

Ungleich höher können jedoch die Einnahmen durch Werbedeals mit Firmen liegen, die die Youtuber unabhängig von diesen Google-eigenen Anzeigen abschließen. So haben die US-Youtuber Rhett & Link laut "Forbes" beispielsweise schon mit dem Rasierer-Hersteller Gillette oder dem Autokonzern Toyota zusammengearbeitet. Zudem verdienen viele Youtube-Stars auch mit eigenen Produkten wie Büchern oder T-Shirts zusätzliches Geld.

Englisch ist dabei die Sprache der Wahl für möglichst hohe Einnahmen. Das zeigt ebenfalls das Ranking von "Forbes": Keiner der zehn Webvideo-Macher, die es in die Top-10-Liste geschafft haben, spricht Deutsch oder eine andere Sprache. Stattdessen spricht auch Felix Kjellberg perfektes Englisch.

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Quelle: RP