Kinofilm floppt in den Kritiken

Pixels - "Das Schlimmste was Videospielen je geschehen ist!"

Kinofilm floppt in den Kritiken: Pixels - "Das Schlimmste was Videospielen je geschehen ist!" Kinofilm floppt in den Kritiken: Pixels - "Das Schlimmste was Videospielen je geschehen ist!" Foto: Sony Pictures

Aliens greifen die Welt in Form populärer Videospielcharaktere an und nur Adam Sandler kann sie aufhalten. Gegen die Filmkritiken hat Sandler jedoch keine Chance.

Die Geschichte von "Pixels" ist ebenso einfach, wie genial: Aliens haben unsere Weltraumkapsel aus dem Jahr 1982 gefunden und deren Inhalte "ein wenig" falsch interpretiert. Also machen sich die Fieslinge kurzerhand daran unsere Erde in Form bekannter Videospiel-Figuren in Grund und Boden zu pixeln.

Den Anstoß zum Film gab ein Kurzfilm von YouTuber "Patick Jean" aus dem Jahr 2010, der später auch in einer Futurama-Folge aufgegriffen wurde. Fünf Jahre später zeigt sich nun, dass der Stoff nicht wirklich für einen kompletten Hollywood-Streifen ausreicht.

Die ersten Sorgenfalten bekamen Fans bereits bei der Vorstellung von Adam Sandler und Kevin James als Titelhelden: Beide Schauspieler haben nach ihren frühen Erfolgen in den letzten Jahren so viel Schund zusammengespielt, dass es selbst harten Fans schwer fällt die Schauspieler weiter zu verteidigen. Überraschende Ergänzung gibt es durch "Game of Thrones"-Star Peter Dinklage und Comedian Josh Gad, am besten bekannt durch seine englische Vertonung des Schneemanns "Olaf" aus "Frozen". 

Die erste, harte Kritik zum Film ist mittlerweile viral geworden: YouTuber "moviebob" lästert sich seinen Mund fusselig und zieht ein extrem schlechtes Fazit. Nach ihm ist der "Pixels" das Schlimmste, was Videospielen je wiederfahren ist - und das nach DLC-Abzocke, Gamergate, Zensur und dem CD-i.

Der wütende YouTuber hat mit seinem Video mittlerweile über 1,7 Millionen Nutzer erreicht, doch er ist nicht der Einzige, der "Pixels" in Grund und Boden stampft: Auf der populären Film-Seite "rottentomatos.com" erhält Pixels eine Wertung von unterirdischen 18 Prozent, auf imdb.com wird es mit einer Wertung von 5,3 nicht besser.

Gemeinhin wird der Film übrigens weniger aufgrund seiner schrägen Story kritisiert, als vielmehr wegen der miserablen Performance von Adam Sandler. Lahme Gags, lustlose Archetypen und ein auf dem Nullpunkt liegender Spannungsbogen machen das Gesamtpaket nicht leichter verdaubar. Einziger Lichtblick ist Peter Dinklage, dem der "Nerd" praktisch auf den Körper gezeichnet ist und dem der Film sichtlich Spaß gemacht zu haben scheint.

Um es kurz zu machen: Spart euch den Film lieber und unterstützt diese lieblose Hommage an die Retro-Gefühle einer ganzen Spieler-Generation nicht mit dem Geld einer überteuerten Kinokarte. Steckt das Geld lieber in ein cooles Indie-Spiel.

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