"Ewige Helden - Die Winterspiele"

Minus 25 Grad! Ziel ist erstmal, nicht zu erfrieren

"Ewige Helden - Die Winterspiele": Minus 25 Grad! Ziel ist erstmal, nicht zu erfrieren "Ewige Helden - Die Winterspiele": Minus 25 Grad! Ziel ist erstmal, nicht zu erfrieren Foto: dpa/Markus Scholz
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Diese Revanche wird eiskalt! In "Ewige Helden - Die Winterspiele" treten acht der bisherigen "Ewige Helden"-Athleten im frostigen Lappland zum ersten Mal im Schnee gegeneinander an.

Bei bis zu -25 Grad Celsius müssen Skifahrerin Hilde Gerg, Wasserspringer Sascha Klein, Kunstturner Phillip Boy, Langläuferin und Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle, Siebenkämpferin Jennifer Oeser, Beachvolleyballer Julius Brink, Handballer Pascal Hens und die rhythmische Sportgymnastin Magdalena Brzeska ihr Können unter extremsten Bedingungen beweisen. Diese verlangen ihrem unbändigen Siegeswillen alles ab.

Julius Brink, für den Schnee bislang nicht zu seinem Sportler-Alltag gehörte, erklärt: "Mein Hauptziel ist erstmal, nicht zu erfrieren und irgendwie zu überleben!" Und auch Konkurrentin Magdalena Brzeska geht mit Ehrfurcht an die Herausforderungen ran: "Die Wettkämpfe bei 'Ewige Helden' sind sowieso schon total krass und jetzt in der Kälte wird es bestimmt noch viel schwieriger."

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In der Auftaktfolge am kommenden Dienstag um 20.15 Uhr bei VOX stellen sich die Top-Athleten den ersten drei von insgesamt acht Wettkämpfen. Die Disziplinen "Pistenjagd", "Rückzieher" und der "Schneelauf-Biathlon" verlangen den Sportlern alles ab. Wer kann gut vorlegen und im Kampf um den begehrten Pokal und den Titel "Bester der Besten" die Führung übernehmen?

Neben den von Skilegende Markus Wasmeier geleiteten und von Marco Hagemann kommentierten Wettkämpfen, machen zudem Hilde Gerd, Pascal Hens, Jennifer Oeser und Julius Brink den Anfang und geben private Einblicke in ihre persönlichen Heldenmomente der Sportgeschichte.

1. Wettkampf: "Pistenjagd"

Mitten im verschneiten Lappland treffen die acht Spitzenathleten auf Spielleiter und Skilegende Markus Wasmeier, der die Gruppe in Empfang nimmt und auch schon die erste Disziplin im Gepäck hat. Mit einem Schnee-Scooter müssen die "Ewigen Helden" im Zweikampf eine 400 Meter lange Piste hinabfahren und dabei einen Slalom-Parcours meistern. Nur wer schnell, wendig und mutig in die Abfahrt startet, kann gewinnen. Vor allem Kunstturner Phillip Boy geht mit viel Motivation in den ersten Wettkampf der Woche. Nachdem er in der letzten Staffel in Andalusien auf dem zweiten Platz gelandet ist und damit knapp den Sieg verpasst hat, will er diesmal ganz oben auf dem stehen: "Ich werde hier definitiv über meine Grenzen hinausgehen", kündigt er im Vorfeld an. "Ich möchte unbedingt den Titel holen!" Die Siebenkämpferin Jennifer Oeser zeigt sich nicht großen Respekt vor den Winterspielen. "Für mich wird es eine doppelte Herausforderung. Ich als kleine Frostbeule in der eisigen Kälte", erklärt sie. "Aber mein Ziel ist es, nochmal richtig gute Wettkämpfe zu zeigen und möglichst meine Platzierung aus den Sommerspielen zu verbessern - und dafür gebe ich alles!" Wer kann sich am Ende am besten auf dem Schnee-Scooter behaupten?

2. Wettkampf: "Rückzieher"

Der zweite Wettkampf der Woche führt die Athleten auf einen zugefrorenen See. Dort müssen die Teilnehmer Schneebälle aus Eis in eine der 10,30 bis 11,15 Meter entfernt aufgestellten Schalen legen. Bei jedem Versuch darf nur ein Schneeball genommen werden. Je größer die Distanz zur Schale ist, desto mehr Punkte gibt es. Doch für die Spitzensportler gibt es noch einen kleinen Haken: Während des gesamten Wettkampfes sind sie an einem Bungee-Seil befestigt, das sie gnadenlos zurückzieht. Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle ist erst vor vier Monaten zum zweiten Mal Mutter geworden und sieht darin ihr großes Handicap für den Wettkampf unter Extrembedingungen, der den acht Helden alles abverlangen wird. "Es ist einfach Maximalkraft und Schnelligkeit gefordert", fasst die Sportlerin zusammen und stellt ernüchternd fest: "Das fehlt mir so knapp nach der Schwangerschaft und Geburt noch völlig." Kann sie trotzdem überraschen? Phillip Boy hat hingegen schon eine Taktik für sich erarbeitet: "Ich werde als aller erstes auf den am weitesten entfernten Behälter zulaufen", plant der Kunstturner. "Wenn ich merke, dass das nicht geht, werde ich mich auf die anderen konzentrieren." Und auch Beachvolleyballer Julius Brink hat vor der Disziplin mehr als großen Respekt: "Es ist Kraft und Ausdauer gefragt. Sicherlich geht es auch um absoluten Willen, da man schauen muss, wie oft man sich gegen dieses Seil stemmen kann!" Welcher der Helden meistert die Disziplin am besten und gewinnt den Wettkampf?

3. Wettkampf: "Schneeschuh-Biathlon"

Zum Abschluss der Wettkampfwoche wartet der Schneeschuh-Biathlon auf die Athleten: Mit einer Schleuder und einem Eisball gilt es, eine Zielscheibe zu treffen, um anschließend 800 Meter durch den kniehohen Schnee zu laufen. Drei Runden von insgesamt 2,4 Kilometer Länge und drei konzentriere Einsätze am Schießstand müssen absolviert werden - erst dann geht es über die Ziellinie. Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle baut darauf, dass ihr ihre Erfahrung in die Karten spielen wird: "Ich hoffe, dass es ähnlich ist wie mit dem Gewehr und dass ich da ein gutes Händchen habe." Dass dieser Wettkampf kein Zuckerschlecken wird, weiß aber auch Skifahrerin Hilde Gerg. "Bei diesen Minusgraden ist es für die Lunge natürlich nicht so angenehm, wenn man sich da voll verausgabt. Vor allem wenn man da jetzt längere Zeit rennt", findet sie. Dass es das Wetter nicht gut mit ihnen meint, merken die acht Spitzensportler als zu Beginn des ohnehin schon extremen Wettkampfes auch noch ein Schneesturm aufzieht...

Die Heldenmomente der Athleten

Zwischen den Wettkämpfen geben die Spitzensportler auch Einblicke in emotionale Momente. In ihrer Villa blicken sie auf ihre persönlichen Heldenmomente der Sportgeschichte zurück und sprechen über Rückschläge, Kampfgeist und außergewöhnliche Sportler, die sie als Mensch und Athlet beeinflusst, inspiriert und geprägt haben. In der ersten Folge machen Pascal Hens, Jennifer Oeser, Julius Brink und Hilde Gerg den Anfang.

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Dass gerade diese Erinnerungen in den schweren Tagen der Karriere wichtig sind, hat Hilde Gerg am eigenen Leib erfahren: "Am Tiefpunkt meiner Karriere habe ich oft daran gedacht, dass man mit Willen, Fokus und 'Stehaufmännchen'-Prinzip sehr viel erreichen kann", erklärt die Ski-Olympiasiegerin. "Man sollte eben nicht den Kopf in den Sand stecken und sich sagen, dass es immer wert ist, für etwas zu kämpfen."

So bringt Hilde Gerg den anderen Athleten und Zuschauern die unglaubliche Leistung von Skirennläufer Hermann Maier bei den Olympischen Spielen 1998 in Nagano, an denen sie selbst teilnahm, näher. Der eigentliche Gold-Favorit der Spiele stürzte bei seiner Abfahrt schwer, blieb glücklicherweise nahezu unverletzt. Dass Hermann Meier sich aber wieder aufrappelt und am Ende die Olympischen Spiele trotz seines Jahrhundert-Sturzes noch als zweifacher Olympiasieger verlässt, prägte die Sportlerin, für spätere Wettkämpfe. "Diese Situation spiegelt für mich wider, dass man alles Drumherum einfach vergisst und es dann auch schafft, die Leistung abzurufen", erklärt sie der Gruppe.

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Pascal Hens taucht hingegen nochmals in das Sommermärchen 2006 ein und erzählt, wie die anhaltende Euphorie das Handballteam bei seiner darauffolgenden Handball-WM 2007 im eigenen Land beflügelte. Und während sich Jennifer Oeser an den Läufer Derrick Redmond erinnert, der bei den Olympischen Spielen 1992 wegen einer Verletzung das 400m-Halbfinale abbrechen musste und anschließend mit letzter Kraft ins Ziel kämpfte, erzählt Julius Brink der Gruppe vom äquatorialguineischen Freistilschwimmer Éric Moussambani, der erst acht Monate vor den Olympischen Spielen 2000 schwimmen lernte.

Die ersten drei Wettkämpfe und die persönlichen Heldenmomente der Sportgeschichte von Hilde Gerg, Pascal Hens, Jennifer Oeser und Julius Brink zeigt VOX in der ersten von insgesamt drei Folgen "Ewige Helden - Die Winterspiele" am Dienstag, den 4. Dezember, um 20.15 Uhr.

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