So nicht!

10 Sachen, die beim Sex überhaupt nicht gehen

So nicht!: 10 Sachen, die beim Sex überhaupt nicht gehen So nicht!: 10 Sachen, die beim Sex überhaupt nicht gehen Foto: Shutterstock / Aleksandr Art
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"Komm schon, es war doch nicht so schlimm“, "nenn‘ mich Daddy“ oder "das ist nicht mein Bein“ – diese Sätze sollten beim Sex nie fallen. Wie man sie vermeiden kann und was sonst noch eher weniger gut ankommt. "Sachen, die beim Sex überhaupt nicht gehen“ – unsere Top 10.

1. Das Duracell-Häschen:

Natürlich ist es leicht gesagt, dass auch im Bett alles in Maßen geschehen soll. Fast jeder wird aber schon mindestens eine Erfahrung mit einem Partner gemacht, der beim Sex völlig überdreht und unkontrollierte Bewegung macht. Schön ist das auf keinen Fall, sondern eher ziemlich unangenehm. Andernfalls ist der Akt aber auch keine One-Man-Show: Sollte es nötig sein, nach dem Puls zu fühlen, läuft etwas falsch.

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2. Der Analytiker:

Reflektion ist grundsätzlich etwas Gutes, wichtig sind beim Sex allerdings Herangehensweise und der richtige Ton. Nur weil man gerade wieder nebeneinander liegt, ist nicht der Zeitpunkt für ein ausführliches FAQ gekommen – kein "Wie war ich?“, kein Anlass für Power-Point-Präsentationen oder Leistungsdiagnostik. Manche Gedanken sollte man wirklich für sich behalten.

3. Sinnliches Erlebnis:                                                                                                                                                                   

Um die Sinne beim Geschlechtsverkehr zu stimulieren, muss man zufrieden sein – mit sich selbst, der Umgebung und dem Partner. Heißt: Was man vielleicht selbst nicht merkt, empfindet dann aber der Partner. Der Appetit auf Fisch oder Käse sollte erst nach dem Sex wieder gestillt werden. Waschen und schneiden (und je nach Präferenz auch noch föhnen) ist da der Schlüssel! Flotter Dreier: Sex zu dritt: Mit diesen Regeln klappt's Flotter Dreier Sex zu dritt: Mit diesen Regeln klappt's Zum Artikel »

4. Unter uns:                                                                                                                                                                             

Zu zweit, im Sandwich oder als Großveranstaltung – egal wie man es mag, das Hündchen sollte immer noch der einzige tierische Aspekt im Raum sein. Plötzlich miaut es, eine Katze streichelt das Bein oder es wird zu viel gekuschelt. Haustiere können gegen Einsamkeit helfen, sollten aber beim Sex draußen bleiben. Zu groß ist die Ablenkungsgefahr und im schlimmsten Falle setzt sogar noch der Beschützerinstinkt des Tieres ein und der Spaß ist dahin.

5. Nicht alles, was herauskommt, zeugt von gutem Sex:

Feuchtigkeit und Körperflüssigkeiten spielen eine sehr große Rolle beim Sex, man sollte aber im Griff haben, was die Öffnungen so verlässt. Magenprobleme sind zwar menschlich, die Erregung wird aber vom Furzen oder womöglich noch schlimmerem nicht gesteigert. Wichtig ist es zudem, (bevor es losgeht!) lieber noch einmal die Blase zu leeren. Es hat nicht nur einen hohen Ekelfaktor, sondern ist auch nur bedingt hygienisch.

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6. Die Zunge im Griff haben:                                                                                                                                                       

Nein, nicht das, was dabei auf der Hand liegt. Beim Dirty Talk muss man aufpassen, leicht lässt man sich von der angeheizten Stimmung und den Hormonen leiten – dabei liegen aber abrupte Stimmungskiller in der Luft. Jeder hat Präferenzen bei Kosenamen, Praktiken und was den Ton betrifft. In diesem Fall gilt es, sich langsam heranzutasten und die Hose (oder in dem Fall die versteckten Phantasien) nicht sofort runterzulassen.

7. Die Familie immer mit dabei:                                                                                                                                           

Gerade bei One-Night-Stands oder am Anfang einer Beziehung gibt es wenig Unangenehmeres als eine Collage der besten Familienbilder beim Sex im Blick zu haben. Ob Opa Erwin bei seinem 75. Geburtstag oder ein Gruppenfoto mit den beiden Brüdern aus dem letzten Urlaub – es fördert auf keinen Fall die Erregung und Phantasie. In den meisten Fällen ist es einfach nur sehr unangenehm – außer die Gene des Partners sind überragend.

8. Der fehlende Kaffee-Becher:                                                                                                                                                 

Tinder, Lovoo oder der klassische Aufriss im Club am Freitagabend – viele Wege führen ins Schlafzimmer. Viele würden behaupten, der Sex kommt heutzutage schneller denn je. Gerade wenn man allerdings nicht nur ein Eisen im Feuer hat oder sich vorher den Mut antrinken musste, fällt die Erinnerung an den Namen der Person, die entweder auf oder unter einem ist, schwer. Bei einem normalen Date würde man wohl einfach zu Starbucks gehen und schauen, was letztlich auf dem Becher des anderen steht – das klappt aber nicht. Heißt: aufmerksam bleiben.

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9. Nice Try:                                                                                                                                                                                   

Viele Sachen, die in Filmen (oder vielmehr in Filmchen) oftmals sehr gut und erregend aussehen, können ohne Training oder je nach Zustand absolut nach hinten losgehen. Sei es der erotische Striptease, die Stellung, die der Typ im Internet so gut hinbekommen hat, oder die Mimik – ein Lachen, ein Schrei oder eine Ohrfeige ist nicht, worauf man abzielt. Hier ist Reflektion gefragt.

10. Wenn es mal klemmt:                                                                                                                                                               

Nachdem wir jetzt neun Gründe genannt haben, auf die es zu achten gilt und jeder wahrscheinlich beim Lesen noch den ein oder anderen Aspekt dazu im Kopf hatte – trotzdem genießen und sich fallenlassen… außer beim Sex auf der Fensterbank. Die größte Blockade kommt in den meisten Fällen vom Kopf und wenn beide es nicht genießen können, wird auch keiner mehr Spaß dranhaben oder es fortführen wollen. Alles hat seine Zeit und seinen Ort, mit etwas Köpfchen wird es schon!