Vegane Pizza, coole Flohmärkte, alternative Partys

Kurztrip in die hippe Hauptstadt - wir haben Berlin "neu" entdeckt

Vegane Pizza, coole Flohmärkte, alternative Partys: Kurztrip in die hippe Hauptstadt - wir haben Berlin "neu" entdeckt Vegane Pizza, coole Flohmärkte, alternative Partys: Kurztrip in die hippe Hauptstadt - wir haben Berlin "neu" entdeckt Foto: Lisa Krumme

Ob Semesterferien oder verlängerter Trip über das Wochenende: TONIGHT.de-Autorin Lisa hat für euch Berlin "neu" entdeckt. Ihre Vorgabe: Als Veggie mit möglichst wenig Geld ab in die hippe Hauptstadt (und zwar so, dass es zeitlich zwischen die Klausuren passt). Ob vegane Pizza, coole Flohmärkte oder die alternative Party - hier kommen Lisas Tipps:

Wie komm ich am besten hin?

Für Frühbucher: Guckt euch auf jeden Fall die Sparangebote der Bahn an – wenn man früh genug dran ist (meist bis zwei Wochen vorher), bekommt man die ICE-Tickets für 19 Euro und ist in wenigen Stunden da! Ansonsten gibt’s auch oft richtig günstige Flüge… da muss man allerdings echt Glück haben, damit es sich lohnt. Auch zeitlich gesehen spart man beim Fliegen durch Hin- und Rückfahrt zum Flughafen, früher zum Check-In da sein und so weiter kaum Kohle.

Für Kurzentschlossene: Wuhuu – das innerdeutsche Monopol der Bahn ist aufgehoben und diverse Busse fahren kreuz und quer durchs Land. Sie locken immer noch mit echten Knallerpreisen, besonders weil es auch immer noch neue Anbieter gibt. Es lohnt sich also wirklich, sich mal durch die verschiedenen Portale zu klicken – dann gibt’s schon Fahrten ab drei Euro!!! Die etwas komfortableren Varianten (mit WLAN, bequemen Sitzen…) gibt es auch schon ab circa 10 Euro, wenn ihr ´nen günstigen Sitz ergattern könnt. Mit dem Bus müsst ihr allerdings ein paar Stunden mehr einplanen.

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Wo komme ich am besten unter?

Privat: Am besten und günstigsten ist es natürlich, bei irgendwelchen Freunden/ Bekannten/ Verwandten unterzukommen. Ich hab irgendwie das Gefühl, dass mittlerweile fast jeder irgendwen in Berlin kennt. Euch fällt niemand ein? Dann fragt doch mal im Freundeskreis rum. Irgendwer hat dort bestimmt wen, der sich darüber freut, neue Leute kennen zu lernen, die Wohnung für ein paar Tage unterzumieten, weil er eh selbst im Urlaub ist, oder der ein bisschen Zuschuss zur Hausbar gebrauchen kann ;).

Hotel/Hostel/Jugendherberge: Es gibt tatsächlich keine Möglichkeit, privat unterzukommen? Kein Problem, Berlin hat ja genug andere Übernachtungsmöglichkeiten. Oft bekommt man auf Reisediscountwebsites spezielle Angebote für Städtetrips. Ansonsten reicht ja für ein paar Nächte auch mal ein Hostel/ die Jugendherberge. Es muss übrigens nicht mega zentral sein – es gibt genug Bahnen, Busse und Fußwege auf dem Weg zur Innenstadt. Besonders praktisch sind die Spots in der Nähe von Ringbahnhaltestellen – damit kommt man schnell von A nach B.

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Yummy – was gibt’s zu essen?

Berlin setzt Trends. Also muss man nicht zu lange überlegen, was es dort in Hülle und Fülle gibt: Veganes Essen! Und zwar nicht nur ein bisschen Veggie. Unsere schöne Hauptstadt wird nicht ohne Grund „Vegane Hauptstadt Europas“ genannt. Es ist schon fast schwieriger, ein Restaurant/Imbiss zu finden, in dem es das Trendessen nicht angeboten wird, als einen verhungernden Veganer in Berlin zu treffen! Von Veggie-Currywurst über Veggie-Döner und Veggie-Törtchen… es gibt nichts, was es nicht gibt. Im Urlaub darf es meiner Meinung nach auch gerne mal ein bisschen Trash-Food sein. Hier sind meine Favoriten:

Zeus Pizza & Pide in Friedrichshain: Pizza bekommt man überall? Nicht solche. Auch wenn es kein richtiges Restaurant ist, sondern eher ein Imbiss: Ich habe selten so leckeren Pizzateig gegessen (der übrigens mehrfach ausgezeichnet ist!). Ich hab mich statt der klassischen Pizza übrigens fürs Salami-Pide entschieden. Natürlich vegan (es wird allerdings auch die ganz normale Variante angeboten). Mega lecker. Und riesengroß. Ich hab es mir mit meiner Schwester geteilt ;).

Berlin Pide - image/jpeg

Das Yellow Sunshine in Kreuzberg: Veggie-Burger schmecken nicht? Auf nach Berlin ins Yellow Sunshine – die überzeugen dich garantiert vom Gegenteil! Soooo lecker! Das Yellow Sunshine ist 100% vegan und besticht durch die riesengroße Auswahl an Burgern. Die dazugehörigen Pommes sind natürlich selbst gemacht, genauso wie die meisten Dips. Aber eigentlich braucht man solche Beilagen gar nicht – die Burger machen nämlich total satt und bei uns sind die meisten Pommes leider liegen geblieben…

Berlin Burger - image/jpeg

Welches Viertel darf ich auf keinen Fall auslassen?

Für alle Veggies und Alternativeren: Friedrichshain! Jap, das habt ihr grade schon mal gelesen, denn da ist auch die Zeus-Pizzeria. Es gibt da übrigens auch ne Partnerfiliale vom Yellow Sunshine – das Vego Foodworld. Da solltet ihr unbedingt die Veggie-Calamari probieren… Unfassbar gut! Überhaupt findet ihr in Friedrichshain alles, was das Veggie-Herz begehrt. An jeder Ecke. Und dazwischen auch. Dort ist „vegan“ wirklich überall.

Aber das passt auch zum Rest des Viertels – es ist mega alternativ! Mir gefällt´s. Lauter kleine Läden zum Shoppen, Staunen und Bummeln. Weit weg vom Mainstream findet sich hier das, was es bei H&M und Co nicht gibt: Kleidung, die nicht von der Stange kommt und die nicht jeder zweite anhat. Egal ob Secondhand oder von jungen Modemachern entworfen. Trotzdem sind die Preise absolut okay. Daumen hoch, dass sich solche Shops in diesem Viertel noch halten können – da macht es doch gleich noch mehr Spaß und ein gutes Gewissen, wenn man das eine oder andere neue Teil für den Kleiderschrank findet...

Berlin Flohmarkt - image/jpeg

 Außerdem finden sich in Friedrichshain viele Flohmärkte – zum Beispiel sonntags am Boxhagener Platz… Auch zur kälteren Jahreszeit kann man dort nach Herzenslust trödeln! Es gibt neben den typischen Dingen, die man beim Keller- oder Kleiderschrankausmisten findet, auch einige Künstler, die selbst gemachten Schmuck, hippe Jutebeutel und ähnliches verkaufen. Sonntags in der Hauptstadt unterwegs und sonst nichts vor? Die perfekte Möglichkeit, um an der frischen Luft ein bisschen Zeit zu verbringen!

Wie komme ich günstig an ein bisschen Kultur?

Klar, die klassischen Hotspots wie das Brandenburger Tor und die Siegessäule möchte man doch zumindest für ein Erinnerungs-Selfie mitnehmen. Das volle Programm bieten natürlich die Stadtrundfahrten. Aber die sind auch ziemlich teuer. Die perfekte Alternative? Die Linie 100! Die fährt fast alle bekannten Sehenswürdigkeiten ab und ist eine ganz normale Buslinie… mit eurem Tagesticket könnt ihr also ganz einfach kostenlos ein- und aussteigen, wo ihr wollt! Besonders, wenn das Wetter mal nicht so toll ist, ist das eine super Möglichkeit, um die klassischen Berliner Plätze zu sehen...

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Es gibt außerdem echt viele Museen und Ausstellungen, die kostenlos oder für Stundenten und Schüler sehr günstig sind.

Wo kann ich feiern gehen?

In Berlin gibt’s jeden Tag und für jeden Partytyp das richtige. Falls ihr Montag da seid, lohnt sich ein Abstecher in die Kulturbrauerei. Nur drei Euro Eintritt, super Musik, ne Tischtennisplatte mit „Rundlauf“, die an Schulzeiten erinnert, und ein kostenloses Buffet. Echt witzig und gut besucht bis in die Morgenstunden!

Ansonsten gibt es natürlich von den klassischen Großraumdiscos wie dem Matrix über kleine, alternative Elektroclubs und abgefahrene Karaokebars alles, was man sich vorstellen und wünschen kann. Man muss nicht am Wochenende in Berlin sein, um die Nacht zum Tag zu machen – da findet man immer den Sound, der dem Geschmack entspricht, und genug Leute, die bereit sind, mit euch ordentlich abzugehen!

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Berlin-Trip – probiert doch mal die Spots außerhalb der Mainstream-Locations aus und gönnt euch ne ordentliche Portion Veggie-Essen… Das haben die Berliner wirklich raus!

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