Elf Tage quer durch Kalifornien

Tag 3: Monterey, Santa Cruz, Silicon Valley und San Francisco

Elf Tage quer durch Kalifornien: Tag 3: Monterey, Santa Cruz, Silicon Valley und San Francisco Elf Tage quer durch Kalifornien: Tag 3: Monterey, Santa Cruz, Silicon Valley und San Francisco Foto: Lisa Harings
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Lisa (24) hat während der Osterferien ihres Auslandssemesters zusammen mit ihrer Freundin Maxi einen Roadtrip quer durch Kalifornien gemacht. Hier erfahrt ihr, was sie in Monterey, Santa Cruz, im Silicon Valley und in San Francisco erlebt hat.

Start in Monterey

Am Samstagmorgen (der dritte Tag) ging die Reise weiter. Die vergangene Nacht hatten wir im Monterey Veteran's Memorial Park verbracht und standen extra früh auf, um alles einzupacken. Kurz vor der Abreise sprach uns unser Platznachbar an – auf deutsch: “Wo kommt ihr denn her?” Wir plauderten eine Runde mit unserem deutschen Nachbarn und es stellte sich heraus, dass er vor einiger Zeit aus Deutschland nach Kanada ausgewandert war und nun dort lebte.

Nach dem Gespräch brachen wir auf, um in Monterey einen Kaffee trinken zu gehen. Das Café war super süß und es gab eine kleine Boutique mit Produkten lokaler Designer. Je mehr wir in den Norden Kaliforniens fuhren und uns San Francisco näherten, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass die Cafés und Boutiquen sehr viel Wert auf Design legten.

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Santa Cruz und der kunterbunte Pier

Unser nächster Stopp war Santa Cruz. Wir schlenderten den kunterbunten Pier entlang und besuchten dien kleinen Geschäfte an der Strandpromenade. Der Pier von Santa Cruz sieht aus wie eine einzige Kirmes! Hier reihen sich Kettenkarrussells an Achterbahnen, Wasserbahnen und Fressbuden. Direkt am Strand. Echt ein cooles Bild.

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Silicon Valley: Zu Besuch bei Facebook und Google

San Francisco - image/jpeg Unser Besuch in Santa Cruz bedeutete auch gleichzeitig, dass wir nun die California State Route 1 verlassen würden um ins Silicon Valley zu fahren. Hier besuchten wir Google und Facebook, um uns anzuschauen, wie die Internetgiganten eigentlich in Wirklichkeit aussehen. Der Campus ist riesig und für die Mitarbeiter gibt's Fahrräder in den Google-Farben, um von einem Ort zum anderen zu kommen. Eigentlich dürfen diese nur von Mitarbeitern genutzt werden – eigentlich ;-). Eine kleine Spritztour musste aber drin sein. Wir entdeckten unter anderem ein Beachvolleyball-Feld, auf dem Mitarbeiter zum Ausgleich eine Runde spielen können.

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Unser Radtour wurde dann auch leider schon von einem Sicherheitsmann unterbrochen, der uns ganz freundlich darauf hinwies, dass wir die Räder leider aus Versicherungsgründen nicht nutzen dürften. Er erlaubte uns aber, unsere kleine Tour zu Ende zu fahren und die Fahrräder dann abzustellen. Wirklich sympathisch!

Nach Google ging es zu Facebook, wo wir nur kurz ein Foto vor dem Daumen machten, uns die Gebäude von außen ansahen und dann auch schon wieder fuhren. Samstags war halt nicht viel los.

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If you're going to San Francisco – You're gonna meet some gentle people there

Unser letzter Stopp für diesen Tag war San Francisco, wo wir für die nächsten drei Nächte bleiben würden. Ich war ganz gespannt, wie diese Stadt wohl sein würde. “San Francisco ist das New York Kaliforniens” – so die Aussage der meisten Leute, die uns vorher von San Francisco erzählt hatten. Als wir uns der Stadt näherten und all die viktorianischen Häuser sahen, wurde meine Vorfreude immer größer.

Google Maps führte uns zu unsere AirBnB-Unterkunft in Haight Ashbury, dem allseits bekannten Hippie-Viertel. Die Straßen wurden immer steiler und ich war innerlich ganz froh, dass wir ein Auto mit automatischer und nicht manueller Gangschaltung fuhren ;-). Als wir an unserer wunderschönen Unterkunft ankamen, konnte ich es kaum glauben. Wir wohnten in einem der viktorianischen Häuser in der Straße, auf dem sich auch der Park aus der Kultserie “Full House” befindet!

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Unsere Gastgeberin Caitlyn empfing uns in ihrer atemberauend schönen Wohnung, die sie sich mit ihrem Mitbewohner Ricky teilte. Sie führte uns einmal herum und bot uns dann an, am Barbecue mit ihren Freunden im Garten teilzunehmen. Dieses Angebot konnten wir natürlich nicht ausschlagen!

San Francisco - image/jpeg Wir saßen fast den ganzen Abend draußen im Garten, aßen zusammen am Lagerfeuer und machten natürlich S’MORES! Seitdem wir diese amerikanische Leckerei am Vorabend für uns entdeckt hatten, konnten wir nun gar nicht mehr genug davon bekommen. Wir unterhielten uns mit all den Freunden, von denen einer auch Deutscher war und der vor nicht allzu langer Zeit einfach nach San Francisco ausgewandert war. Ein anderes Mädel stand wiederum kurz davor von New York nach Berlin auszuwandern.

Eigentlich wollten Maxi und ich an unserem ersten Abend in San Francisco eine Bar besuchen, die uns ein Bekannter aus Long Beach empfohlen hatte. Doch irgendwie endeten wir stattdessen mit all diesen netten Leuten in den Bars auf der Divisadero Street, die im gleichen Viertel liegt und wo wir die ganze Nacht lang feierten. Besser hätte ich mir unsere erste Nacht in San Francisco nicht vorstellen können!

Lisa Harings (24) schreibt auf TONIGHT.de darüber, wie sie es geschafft hat, ihr Auslandssemester komplett alleine auf die Beine zu stellen und teilt all die Momente, Eindrücke und verrückten Erlebnisse, die ihr in ihrem Auslandssemester und auf dem Weg dorthin begegnen werden. Alle Texte von Lisa findet ihr auf TONIGHT.de/travel!

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