Mexiko trifft USA

Ein Tagestrip nach San Diego

Mexiko trifft USA: Ein Tagestrip nach San Diego Mexiko trifft USA: Ein Tagestrip nach San Diego Foto: Lisa Harings
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Study at the Beach 2016: Wer bloggt hier? Study at the Beach 2016 Wer bloggt hier? Zum Artikel » Lisa Harings (24) berichtet auf TONIGHT.de von ihren Eindrücken und Erlebnissen ihres Auslandssemesters in den USA. Dort studiert sie für ein halbes Jahr an der California State University.

Eigentlich wollten wir während unseres Auslandssemesters der mexikanischen Grenzstadt Tijuana einen kleinen Besuch abstatten und ein bisschen Mexiko-Luft schnuppern. Wir hatten uns das alles ganz einfach vorgestellt, einfach mal eben über die Grenze fahren, Tijuana sehen und wieder zurück. Allerdings wurde uns in der letzten Zeit von immer mehr Freunden davon abgeraten - darunter waren sogar sehr viele Mexikaner. Die Grenzregion zwischen Mexiko und den USA sei zurzeit Krisengebiet und sehr gefährlich zu besuchen, unter anderem wegen der ganzen Drogenkartelle - so die Infos unserer Freunde. Also beschlossen wir, uns Mexiko für einen längeren Besuch in der südlicheren und sichereren Region aufzuheben. Nichts desto trotz wollten wir doch endlich mal ein bisschen mexikanische Luft schnuppern und Tacos essen! Deswegen fuhren wir nach San Diego, was ungefähr eineinhalb Stunden Autofahrt von Long Beach entfernt ist und quasi unmittelbar an der mexikanischen Grenze liegt.

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Must-Visit in San Diego: Das Gaslamp Quarter

P1090058 Kopie - image/jpeg Das Gaslamp Quarter in San Diego liegt nicht weit vom Wasser entfernt im Zentrum San Diegos und bietet mit seinen historischen Gebäuden eine tolle Kulisse. Das Viertel ist über 100 Jahre alt und als Ausgehviertel in San Diego bekannt. Hier kann man nicht nur tagsüber shoppen, brunchen und Kaffee trinken, sondern abends auch Musikevents besuchen, Cocktails trinken und feiern.

Das Gaslamp Quarter trägt seinen Namen wegen der vielen hübschen Straßenlaternen, die hier am Wegesrand stehen. Abends muss es hier richtig schön sein, wenn die Straßen gemütlich beleuchtet sind und die Leute sich auf der Straße treffen, um gemeinsam rauszugehen.

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Wir haben das Viertel tagsüber besucht und sind durch die Straßen geschlendert. Auf dem Broadway haben wir ein grandioses Café gefunden, wo es sehr guten Kaffee gibt. Als totale Kaffee-Liebhaberin musste ich bisher leider feststellen, dass ich auf meiner Reise bisher noch keinen Kaffee getrunken habe, der genauso gut wie in meinen Lieblingscafés in Düsseldorf schmeckt. In San Diego haben mich die WestBean Coffee Roasters allerdings überzeugen können! Neben gutem Kaffee gibt es hier auch hervorragende Muffins.

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Der Central Park von San Diego: Balboa Park

P1090153 Kopie - image/jpeg Wer Lust auf einen schönen Spaziergang hat, dem kann ich nur empfehlen, den Balboa Park zu besuchen. Der Park bietet neben dem San Diego Zoo, verschiedenen Museen und botanischen Gärten auch unterschiedliche Routen an, um ihn zu erkunden. Bei unserem Besuch fand zudem gerade das Cherry Blossom Festival statt. Es gab japanisches Streetfood, Märkte, Kinder-Events und die unterschiedlichsten Leute kamen verkleidet als Anime-Figuren. Das hatte ein bisschen was vom Japantag in Düsseldorf! Auch wenn das echt schön war, so wollte ich doch endlich nun mal etwas Mexikanisches essen … deswegen wanderten wir wieder zurück ins rund 25 Minuten entfernte Stadtzentrum und gönnten uns eine kleine Portion Churros.

San Diego - image/jpeg Cherry Blossom Festival im Balboa Park

Der schönste Ort beim Sonnenuntergang: Die Sunset Cliffs

Auch wenn es mal in San Diego bewölkt sein sollte – wie an dem Tag, als wir dort waren – kann man dennoch eine atemberaubende Aussicht beim Sonnenuntergang haben. Im Spätnachmittag fuhren wir an den Küstenabschnitt Sunset Cliffs. (Ein Tipp eines mexikanischen Freundes.) Hier steht man an wunderschönen Klippen, wo das Meer gegen die Felswände schlägt und die Möwen versuchen dem Küstenwind standzuhalten. Ein toller Ort, um für eine Weile zur Ruhe kommen und den Geräuschen des Ozeans zu lauschen.

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Ein Ort von mexikanisch-amerikanischer Geschichte: Der Old Town State Historic Park

San Diego - image/jpeg Der meistbesuchte State Park Kaliforniens bietet einen Einblick in das frühere Zusammenleben von Siedlern und Mexikanern. Er liegt nordwestlich vom Stadtzentrum entfernt. Old Town besteht aus wunderschönen historischen Gebäuden, hat schöne Märkte und tolle mexikanische Restaurants und Bars. Hier treffen wirklich zwei Kulturen aufeinander. Nicht nur der Eintritt in den Park ist kostenlos, sondern auch das Parken! Ein wahrer Segen, denn im Stadtzentrum San Diegos zahlt man fürs Parken gerne mal zwischen zehn und 15 Dollar pro Tag.

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Ein Ausflug nach Old Town lohnt sich wirklich sehr, wenn man mal ein wenig mexikanische Luft schnuppern möchte. Wir haben unseren Abend genutzt, um dort authentische mexikanische Küche zu probieren. Im El Charko kann man für rund zehn bis 15 Dollar bereits satt werden. Eine Portion Tortillachips mit Dip wird kostenlos dazu serviert-

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Still-to-Visit: La Jolla und Mexiko

Ein Tag reicht natürlich nicht aus, um San Diego voll und ganz zu erleben. Wenn ich also noch einen Tag zur Verfügung hätte, würde ich ihn definitiv mit einem Besuch in La Jolla verbringen. La Jolla ist eine ziemlich reiche und wunderschöne Küstenstadt bei San Diego, die mir ganz viele Freunde schon empfohlen haben. Außerdem steht auf meiner Liste auch immer noch ein Trip nach Mexiko. Ob ich den aber während meines Auslandssemesters noch schaffe, ist unklar, da ich gerne für mindestens eine Woche nach Tulum oder Cancun würde! :)

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Lisa Harings (24) schreibt auf TONIGHT.de darüber, wie sie es geschafft hat, ihr Auslandssemester komplett alleine auf die Beine zu stellen und teilt all die Momente, Eindrücke und verrückten Erlebnisse, die ihr in ihrem Auslandssemester und auf dem Weg dorthin begegnen werden. Alle Texte von Lisa findet ihr auf TONIGHT.de/travel!