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Günstige Sightseeing-Tipps für einen Trip nach Chicago

Low-Budget-Sightseeing: Günstige Sightseeing-Tipps für einen Trip nach Chicago Low-Budget-Sightseeing: Günstige Sightseeing-Tipps für einen Trip nach Chicago Foto: Lisa Harings
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Study at the Beach 2016: Wer bloggt hier? Study at the Beach 2016 Wer bloggt hier? Zum Artikel » Ihr Auslandssemester ist zwar offiziell vorbei, doch es bleiben ihr noch 60 Tage, um die USA zu bereisen: Nach ihren Trips nach Florida und New York ist unsere Kollegin Lisa Harings (24) nach Chicago geflogen, um dort ein paar Tage zu verbringen.

Chicago ist besonders für zwei Dinge bekannt: Seine authentischen Jazzclubs sowie die einzigartige Deep Dish Pizza. Doch das ist noch längst nicht alles – Chicago hat so viel mehr zu bieten! Und das Schöne ist: Im Vergleich zu New York City und Kalifornien kann ein Kurztrip sogar ziemlich günstig sein.

Where to stay – Wicker Park und AirBnB

Wenn ihr ein paar Tage in Chicago verbringen wollt, kann ich euch das Viertel Wicker Park empfehlen. Während man sich vor einigen Jahren abends nach 18 Uhr nicht mehr auf die Straße getraut hätte, blüht der Stadtteil heute richtig auf. Eine Boutique reiht sich an die nächste, es gibt hervorragende Cafés und hippe Bars – Wicker Park ist quasi das Kreuzberg von Chicago.

Bevor man seinen Tag in Downtown startet, kann man hier perfekt frühstücken gehen oder den Abend nach einem langen Tag in der Stadt in einer der Bars ausklingen lassen. Hier gibt es günstige AirBnB-Angebote in familienfreundlichen Gegenden. Von Wicker Park aus braucht man ca. 20 Minuten mit der Bahn nach Downtown.

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When to go – Musik und Kultur im Sommer

Chicago hat wahnsinnig viele Kultur- und Musikevents im Sommer zu bieten. Und das beste ist: Sie sind kostenlos! Besonders von Juni bis September lohnt es sich, der Stadt einen Besuch abzustatten. Nicht nur wegen des Wetters, sondern auch wegen des vielseitigen Eventangebots. Ob Jazzfestival oder Gospelkonzerte, im Millenium-Park könnt ihr im Sommer unzählige Open-Air-Konzerte KOSTENLOS besuchen. Kleiner Tipp: Ihr solltet rechtzeitig online Plätze reservieren, da ohne Reservierung kein Einlass gewährt wird.

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What to do – (Fast) kostenloses Sightseeing in Chicago

Das Schöne an Chicago ist, dass der Großteil des Sightseeings so gut wie nichts kostet. Es gibt viele Museen, die keinen oder kaum Eintritt verlangen, im Sommer gibt es Open-Air-Konzerte mit freiem Eintritt und sogar der Zoo ist das ganze Jahr über gratis. Hier sind meine Lieblingsaktivitäten für einen Trip nach Chicago!

1. Kunst und Museen

Das Museum of Contemporary Photography ist ein kleines Museum, das immer wieder wechselnde Ausstellungen von Künstlern aus der ganzen Welt zeigt. Zeitlich kann man hier eine gute Stunde einplanen, so dass sich der Besuch des Museums auch bei Kurztrips gut eignet. Der Eintritt ist kostenlos. Vom Museum aus kommt man zu Fuß gut zum Grant Park, der gleich am Lake Michigan liegt.

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2. Millenium Park und Cloud Gate

Neben dem Grant Park hat Chicago noch viele weitere Parks zu bieten. Einer davon ist der Millenium Park, welcher im Sommer Veranstaltungsort der Festivals ist. Hier findet man auch das sogenannte Cloud Gate, das aussieht wie eine riesige silberne Bohne. Die Skulptur wurde von dem britischen Künstler Anish Kapoor entworfen und aus 168 rostfreien Stahlplatten zusammengeschweißt. Die Oberfläche erinnert an flüssiges Quecksilber und ist so hochpoliert, dass sich die Skyline Chicagos darin spiegelt. Es lohnt sich, die riesige Skulptur einmal zu sehen. Man sollte am besten unter der Woche dorthin gehen, da sich dort gerne große Massen an Touristen aufhalten.

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3. Downtown Chicago und Riverwalk am Chicago River

Downtown Chicago ist nicht nur aufgrund seines Shopping-Angebots und der vielen Museen interessant. Alleine um die Architektur der Hochhäuser und Hochbahn zu sehen, lohnt es sich durch die Gassen zu schlendern. Das Highlight von Downtown überhaupt ist der Chicago River, der sich zwischen den Hochhäusern hindurchzieht. Zum Fluss führen Treppen hinunter, so dass man dort den Riverwalk und nach Belieben sogar eine Bootstour machen kann. Zum St. Patricks-Day wird der Chicago River übrigens komplett grün gefärbt!

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4. Rooftop-Bar in den Hotels am Chicago River

Viele von den Hochhäusern am Chicago River sind Hotels, die eine eigene Rooftop-Bar haben. Ich empfehle euch unbedingt dort für einen Drink abends mal rauszugehen! Die Bars verlangen keinen Eintritt und man kommt auch dort hoch, ohne Hotelgast sein zu müssen. Meine Freundin Maxi und ich sind in die Rooftop-Bar des Virgin Hotels gegangen, von wo aus man abends eine atemberaubende Sicht auf die Stadt und den Fluss hat. Cocktails kosten dort um die 15 Dollar.

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5. Lincoln Park & Zoo

Der Lincoln Park bietet mit einer eigenen kleinen Farm, einem Teich und dem Lincoln Zoo den perfekten Ausgleich zu einem Tag in Downtown. Der Eintritt in Park und Zoo ist sogar kostenlos! Hier kann man einen ganzen Nachmittag verbringen. Der Park liegt nördlich von Downtown und ist gut per Bus erreichbar. In dem gleichnamigen Viertel Lincoln Park gibt es außerdem tolle Cafés und Boutiquen sowie eine Hot-Dog-Bude, die originalen Chicago-Style Hot Dog verkauft!

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6. Jazz-Club

Wer nach Chicago fährt, muss unbedingt in einen Jazz-Club gehen! Chicago hat so eine lebendige Jazz-Szene, die man einmal miterleben sollte. Wir haben auf Empfehlung eines amerikanischen Freundes Andy’s Jazz Club besucht. Der Clubs serviert Drinks an der Bar und Dinner an Tischen. Es gibt eine Cover Charge von 10 Dollar, die man am Eingang zahlt. Die Atmosphäre drinnen ist fantastisch! Das Publikum jubelt mit, die Live-Band spielt großartigen Jazz und man schwingt gleich seine Hüften mit, während man die Drinks an der Bar genießt. Wir hatten sogar das Glück, mit einem etwas wohlhabenderen Herren an der Bar zu sitzen, der einmal für alle Gäste der Bar eine Runde Drinks spendiert hat ;-)

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7. Shopping & Food in Wicker Park

Wer von den Läden in Downtown genug hat, kann einen Tag in Wicker Park verbringen. Wie bereits oben erwähnt, hat sich der früher eher unbeliebte Stadtteil äußerst positiv zum hippen Szeneviertel verändert. Hier findet ihr einzigartige Boutiquen, Secondhand-Läden, hervorragende Cafés, die sehr empfehlenswerte Donutkette Stan’s, und und und …

8. Lake Michigan, Navy Pier und Strände

Da Chicago direkt am Lake Michigan liegt, bietet es sich an, dort einmal entlang zu spazieren. Es gibt sogar mehrere Strände, die vor der Kulisse der Skyline ein tolles Bild abgeben sollen. Ebenfalls empfohlen wird der Besuch des Navy Piers. Allerdings muss ich zugeben, dass wir auf unserer Reise es nicht mehr geschafft haben, den Navy Pier, Lake Michigan und die Strände richtig anzusehen, da wir so viel unterwegs waren, dass es nicht mehr in den Zeitplan gepasst hat. Trotzdem steht es auf meiner Liste, da mir schon von mehreren Leuten empfohlen wurde, diese Dinge auf unserem Trip zu sehen!

What to eat – Deep Dish Pizza, Chicago-Style Hot Dog & Co.

Chicago ist bekannt für seine Pizza. Diese wird nämlich ein wenig anders zubereitet als man sie sonst kennt: Sie besteht aus einem dicken Teigboden und hat einen höheren Rand, daher der Name Deep Dish Pizza. Wir haben die Pizza zwar nicht vor Ort in einer Pizzeria probiert, hatten aber einen echt guten Lieferservice, der sie uns vorbeigebracht hat. Den ersten Tag haben wir nämlich aufgrund unseres Jetlags zu Hause verbracht ;-)

Ebenso bekannt wie für seine Pizza ist Chicago auch für seine Hot Dogs. Traditionell werden sie mit „Vienna Sausage“ im Poppy Seed Bun serviert. Und zwar OHNE Ketchup! Wer sich seinen Chicago-Style Hot Dog mit Ketchup bestellt, outet sich sofort als Tourist. Wenn ihr den Hot Dog einmal selbst probieren wollt, kann ich euch „Dog Join“ in Lincoln Park empfehlen.

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Wer es gerne ein wenig gesünder mag, findet genau wie in New York Healthy Food-Ketten, bei denen sich man seine eigene Bowl zusammenstellen kann. Hier kann ich euch Roti Mediterranean Grill empfehlen.

Was wir selbst nicht getestet haben, uns aber von amerikanischen Freunden auch sehr empfohlen wurde, ist mexikanisches und italienisches Essen. Chicago soll eine der besten mexikanischen Küchen in den Vereinigten Staaten haben.

Lisa Harings (24) schreibt auf TONIGHT.de darüber, wie sie es geschafft hat, ihr Auslandssemester komplett alleine auf die Beine zu stellen und teilt all die Momente, Eindrücke und verrückten Erlebnisse, die ihr in ihrem Auslandssemester und auf dem Weg dorthin begegnen werden. Alle Texte von Lisa findet ihr auf TONIGHT.de/travel!

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